That’s all, folks
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Geschrieben um 17:52 von Martin.

Guckst Du hier: 01796616394.de

Aus dem Urlaubsblog wurde das echte – Wordpress ist einfach einfacher zu bedienen… Auf dieser Engine wird’s nach diesem Eintrag keine weiteren Einträge mehr geben. Die URL gefällt mir zu gut zum Wegwerfen, ausserdem möchte ich nicht von hier alles ins Wordpress ziehen. Die Engine läuft also weiter als Archiv.

Bitte gehen Sie weiter
...es gibt wo anders was zu sehen
Geschrieben um 21:33 von Martin.

In wenigen, kurzen Sätzen (ja, ich kann das):

Ich mache 3 Wochen Urlaub. Von da will ich bloggen. Blosxom kann das nicht so wie ich das will. Zum Plugins schreiben hab’ ich keine Zeit. Ich probier mal Wordpress aus.

Guckst Du hier: 01796616394.de

Da gibt’s alleine deshalb mehr Einträge, weil ich jeden Tag mein Shirt.Woot-Shirt blogge, das ich anziehe, aber hoffentlich während des Urlaubs auch mehr Erlebtes, das es Wert ist, erzählt zu werden.

Ohne Saarbahn durch Saarbrücken
eine Entscheidung, ausschließlich für die Kunden
Geschrieben um 17:50 von Martin.

Warum die Saarbahn nicht mehr unter bahn.de in den Reiseplänen erscheint – ein kurzer VerAbriss

Als die Deutsche Bahn endlich ihre iPhone-Applikation am Start hatte war ich begeistert. Der DB-Railnavigator, den es für Javafähige Mobiltelefone gibt und den ich vor meinem iPhone benutzte war schon eine der besten mobilen App (ausser unseren natürlich), die ich kenne, und was an Usability in der iPhone-App dazukam hat das Konzept konsequent weitergedacht.

Gerade die “von WO-ICH-BIN zum Bahnhof”-Funktion, sprich, dass setzen der Anfangshaltestelle auf die aktuelle GPS-Position, war sehr nützlich und da die DB schon seit einiger Zeit auch den kompletten Nahverkehr mit drin hat war ich froh, dass jetzt in vernünftiger Form immer bei mir zu haben.

Dann kam der erste Test – ich musste zum Bahnhof, fragte mein Telefon und er gab mir eine sehr seltsame Streckenempfehlung. Eigentlich muss ich nur vor der Tür in die Saarbahn springen und am Bahnhof wieder raus (die grüne Linie in der Grafik). Er schlug mir aber vor zum Landwehrplatz zu laufen (wo das kleine Strassenbahnsymbol ist) und dann mit einem Bus aussenrum zu fahren (die rote Linie in der Grafik).

Erstmal bin ich schnell raus, um zu sehen, warum die Saarbahn nich fährt, aber da stand ein unschuldiges “in 6min” und ich habe diese 6 Minuten mit der Fehlersuche zugebracht. Bahn.de konnte es auch nicht, nur die saarbahneigene Seite hatte die Verbindung noch.

Optimist, der ich bin, schob ich’s erstmal auf die Anfänge der Applikation und wartete eine Woche, als nichts kam und sich auch auf Twitter die Berichte häuften, dass die ganzen Saarbahnverbindungen nicht in der DB-App drin sind schrieb ich am 20.1. an die Bahn und die SaarVV.

Die Deutsche Bahn hat mir direkt abends gesagt, dass mein Hinweis an die zuständige Fachabteilung zur Prüfung weitergegeben worden wäre. Passiert ist in den 2 Wochen seit dem von der Seite aber nichts. Die Saarbahn GmbH hat erst mal eine anderthalbe Woche gebraucht, mir dann aber am Montag zurückgeschrieben:

Sehr geehrter Herr Gisch, wir haben Ihre E-Mail erhalten und antworten gerne darauf.

In den vergangenen Jahren gab es eine Übereinkunft zwischen der Deutschen Bahn und dem SaarVV über die Bereitstellung von Daten für Nutzer des Fahrplans der DB für palm und iPhonenutzer.

Seit der Umstellung im November stellt der SaarVV in seinem Internetzugang www.saarbahn.de und www.saarVV.de nach wie vor Verbindungen mit der DB zur Verfügung. Die deutsche Bahn hat uns mitgeteilt, dass sie für die Nutzung ihres Portals und die Zeitangaben der Saarbahn (Fahrplandaten) eine Kostenbeteiligung in nicht geringer Höhe haben möchte. Weil wir unseren Kunden diese Kosten auf die Fahrpreise umlegen müssten und die Fahrgäste sich in unserem Internetportal auch ihre Fahrtroute zusammenstellen können, haben wir uns entschlossen, uns nicht an diesen Kosten zu beteiligen. Die Kunden mit Handy haben auch die Möglichkeit sich unter der Telefonnummer 01718690009 die aktuellen (ist- Zeiten) der jeweiligen Bahn oder Bus senden zu lassen.

Für unsere Entscheidung, die ausschließlich für unsere Kunden ausgefallen ist, bitten wir um Verständnis.

Den letzten Satz kann ich nicht wirklich unterschreiben. In meinem Interesse war diese Entscheidung nicht. Die Frage ist nur, ob man jetzt die DB blöd findet, weil sie Entgelte wollen für das Anzeigen der Saarbahndaten oder die Saarbahn GmbH weil ihnen die Fortführung dieses Service zu teuer ist.

Wer sich mit mir weiter beschweren mag: Ich hatte an info@saarbahn.de gemailt und möchte hier auch nicht die Direktmail des Ansprechpartners im Beschwerdemanagement, der mir antwortete, posten. Auch bei der Bahn hatte ich direkt über reiseportal@bahn.de angefragt.

Memes 2009
Linksammlung statt Beitrag
Geschrieben um 23:43 von Martin.

Da ich ewig nix gebloggt hab, geht’s auch erstmal langsam los mit einer Video- und Linkrundschau, was mir aus dem letzten Jahr als erhaltenswerte Webfundstücke aufgefallen sind. Die meisten werden das Meiste schon kennen, aber so ist das im Netz: Wirklich Originell kann man eh kaum mehr sein, und von den wenigen Momenten, wo das geklappt hat, sind hier ein paar zusammengefasst:

Zu allererst die Literal Version von Total Eclipse of the Heart. Herrlich. So klängen Lieder, wenn sie wirklich das erzählten, was in ihren Videos passiert:

Dann einen Sketch der sehr schön die ganzen Web-Zwo-Nuller durch den Kakao zieht, ich sag nur Wie geil ist das denn?

Und dann als Auflockerung noch ein sehr cooler ungeplanter Gruppenscherz, der sich auf der Artikelseite eines Schweizer Taschenmessers bei Amazon ergeben hat. Unbedingt die ersten paar Kommentarseiten durchlesen: Wenger Schweizer Offiziersmesser

Wer zum Abschluss jetzt noch die ganzen verunglückten Skateboarder sehen will hat hier einen rasanten Zusammenschnitt von den 50 populärsten Unfallvideos 2009 – im Prinzip wie eine Zusammenfassung von ca. 10 Folgen Pleiten, Pech und Pannen – nur ohne Fritz Egner:

Gran Vals
dude-luu-du dude-luu-du dude-luu-duu-duu
Geschrieben um 12:52 von Martin.

Heute habe ich zum ersten Mal einen Anruf erhalten während ich mein neues Bluetooth-Headset anhatte. Es ist ein sehr verwirrender Moment, wenn man mit dem iPhone unterwegs ist und sich in die langsam ausblendende Musik der Grande Valse von Nokia mischt… SMS dagegen kommt im iPhone-Ton daher, da das Telefon die Benachrichtung wohl in den normalen Audiostrom mischt. Beim Anruf spielt allerdings das Telefon seinen normalen Ton, während das Headset nur eine Benachrichtung bekommt und spielt, was es kann (und das ist bei Nokia-Geräten seit 1993 eben diese Melodie).

Wer die Melodie mal im Original hören will: Es ist ein Auszug der Melodiestimme am Anfang des Gran Vals von Francisco Tárrega, aber das wussten Sie bestimmt. Eine schöne Gitarrenaufnahme gibt’s hier:

It’s just a small step for man
...but a leap of faith for mankind
Geschrieben um 12:03 von Martin.

Gerade gefunden (peinlicherweise über Spiegel Online, aber wie sehr die das Meinungsbild heutiger IT-Leute prägen, wäre eher einen eigenen Artikel wert):

Eine Rede von William Safire, einem (kürzlich verstorbenen) Redenschreiber von Nixon, der für den Fall, dass Armstrong und Aldrin zwar Landen aber nicht mehr starten können schonmal eine Rede vorbereitet hatte. Wie auch der zugehörige Artikel schreibt, ist das ein interessanter Blick in ein Paralleluniversum, in dem Dinge anders liefen als bei uns. Darüber gibt’s noch nicht mal eine Sliders-Folge ;-).

Wir schauen im Moment “The West Wing” schauen, eine Serie, die einer fiktiven Präsidentschaft im Weissen Haus folgt und sich mit den Menschen beschäftigt, die mit dem Präsidenten zusammen die Regierung am Laufen halte. Das gleichzeitige Aufsetzen von einer positiven und einer negativen Rede zu irgendwelchen Weltereignissen wurde dort auch schon thematisiert, aber es ist spannend, solche nicht verwendeten Drafts auch mal aus dem echten Leben zu sehen. Die Rede von Obama, wenn er die Wahl verloren hätte würde ich z.B. auch gerne mal lesen. Oder die von Clinton, wenn das Impeachment anders ausgegangen wäre.

Wie die Rede jetzt unter den Mondlangungsfake-Verschẅorungstheoretikern gesehen wird, ist auch fraglich. Wusste Safire wirklich nichts von den Filmaufnahmen? Ist es das Dokument einer Exitstrategie, falls Aldrin und Armstrong nicht dichtgehalten hätten? War es eine bewusste Fehlinformation um nicht zu offenbaren, dass man den Ausgang der Mission genau im Drehbuch nachlesen hätte können? Fragen über Fragen. Und das, wo wir gerade gestern in der Mensa darüber geredet hatten, warum man denn mit Hubble den Beweis der Mondlandung nicht machen kann (Antwort: Auflösung zu schlecht).

Hier eine Kopie der Rede: (-> Original)

Hafen knapp verfehlt.
Jeder fünfzigste Deutsche wählt uns.
Geschrieben um 17:20 von Martin.

Zwei Prozent! Aus dem Stand. Ich freue mich auf 4 Jahre Aufbau und einen Einzug in den Bundestag bei der Wahl 2013. Solange ankern wir halt vor dem Hafen – hören wird man uns in der Zeit trotzdem. Das es im Saarland eher unter als über dem Bundesschnitt lag erstaunt mich etwas – ich hoffte, dass wir als IT-Hochburg hier mehr Anhänger hätten, aber daran können wir jetzt ja in Ruhe arbeiten.

Was andere Parteien mit der plötzlichen Oppositionsarbeit tun:

Hotlineerfolg
Selten, aber möglich
Geschrieben um 00:49 von Martin.

Heute stand ich vor der Packstation am Saarbrücker Hauptbahnhof und merkte erst nach mehrfach erfolglosem hereinschieben der DHL-Karte, dass das Display aus war. Ein Schritt zurück ergab: Auch das Licht war aus.

Hmm.

Auch die Schiebetüren des Schaltervorraums, wo der Geldautomat drin steht, waren geöffnet, die dahinter auch und sowohl Geldautomat als auch Kontoauszugsdrucker waren ohne Strom – selbst der Briefmarkenautomat sah seltsam dunkel aus. Ein kleiner Zettel, der für die Besucher des darüberliegenden Fitnessstudios, das mit der Post ein gemeinsames Treppenhaus hat, mitteilt, dass eben dieses Treppenhaus den Fahrstühlen zu bevorzugen wäre, da Freitag Abend der Strom für ‘ne Stunde ausgestellt wird.

Ahja. Es war aber Samstag mittag.

Leise hörte man irgendeine Warnsirene aus dem Schalterräumen hinter den Postfächern und angesichts des Samstag ist Feiertag-Problems, das mehrere Saarländer heute irritiert hat schloss ich darauf, dass offensichtlich gestern Abend nicht wieder alles ordnungsgemäss gestartet war und das nur noch niemand mitbekommen hat.

Man wohnt ja zentral genug, dass ich einfach Abends nochmal vorbei bin, aber es bot sich das gleiche Bild. Also doch die Hotline. Gerade als ich mir die Nummer abgeschrieben hatte, hole ich mein Handy raus, drücke auf die “0” der Vorwahl und um mich herum gehen alle Lichter an.

Spooky. (Ging nicht mehr aus, als ich nochmal gedrückt habe, war also wohl nur Koinzidenz ;-).

Nun denn, wir warten. BIOS testet, Windows XP fährt hoch (ja, die Packstationen laufen unter WinXP), und ein Popupfenster sagt mir, die Station wäre ausser Betrieb. Na toll. Strom da, Paket drin, trotzdem nicht weiter als vorher. Die Nummer der Hotline hatte ich eh, also mal (ohne viel Hoffnung auf Erfolg) nachgefragt, was nach einem Stromausfall passiert, ob da jemand händisch die Pakete neuscannen muss, oder ob die Station sich das wegspeichert und nur initialisieren muss.

Und dann geschah das Unvorhergesehene: Die Frau konnte mir tatsächlich helfen und hatte die Information in ihrer Datenbank, dass eine neugestartete Station, die zwischenzeitlich vom Stromnetz getrennt war ungefähr 20min braucht, bis sie nach einem Neustart wieder benutzbar ist, aber im Normalfall keine Daten verliert. Also: Kaffee holen gehen, wieder dort vorbei, Station läuft! Karte rein, DVD raus, Filmabend gerettet. So sollen Hotlines sein.

Geschrieben um 12:33 von Martin.

Lucasfilm hat mich gerade glücklich gemacht. Endlich mal eine Firma, die alles richtig macht, beim Umgang mit den, von ihr erzeugten Erinnerungen meiner Kindheit :-).

Seit ein paar Wochen schon auf XboX-Live-Arcade und seit letzter Woche auf dem iPhone gibt es jetzt die The Secret of Monkey Island Special Edition. Es ist eine 1:1-Replik des ersten Monkey Islands mit komplett neuen (aber deckungsgleichen) Grafiken und Sprachausgabe für alle Konversationen. Die komplette Story, Steuerung, etc. des Originals ist beibehalten, es sieht nur schöner aus und die gesprochenen Dialoge und die, mit echten Instrumenten eingespielte Hintergrundmusik machen die Atmosphäre noch dichter.

Für die Nostalgiker unter uns kann man in jedem Bildschirm einfach mit zwei Fingern über das Telefon streichen, und so die Grafik und den Sound um fast 20 Jahre zurückversetzen. Dabei merkt auch mit wieviel Liebe zum Detail die neuen Grafiken erstellt wurden – viele Kleinigkeiten sind gleich geblieben um das Hin- und Herschalten schön aussehen zu lassen.

Die Steuerung ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber nach kurzer Eingewöhnung problemlos verwendbar. Der Richtungssensor wurde zur Pause und Menü-Funktion verwendet – man dreht das Telefon hochkant, um seinen Spielstand abzuspeichern.

Allein für den Vorspann lohnen sich die 5.99 schon. Am Anfang steht in der Mitte des Schirms der Startscreen (und die Musik) des Originals, aber mit der Einblendung des Titels blendet der Bildschirm auf die neue Grafik um und eine Würd-ich-mir-direkt-den-Soundtrack-kaufen Version der Titelmelodie mit echten Instrumenten kommt Stereo aus den Kopfhörern (mit einer Flöte als Melodieinstrument und echtem Vibraphon im Hintergrund).

Einziger Wermutstropfen ist, dass ich mein iPhone komplett auf Englisch stellen musste, um auch englischen Bildschirmtext zu haben. Der Sound ist eh’ englisch und ich fand’s zu verwirrend, auf “Du kämpfst wie ein dummer Bauer” zu klicken damit Guybrush dann “You fight like a dairy farmer” sagt.

Also: Los und im AppStore Kaufen!

(Links der Startschirm, rechts eine Szene aus dem Spiel im Vergleich der Versionen)

Klarmachen zum Ändern!
Piratenpartei Saarland unterstützen
Geschrieben um 17:30 von Martin.

Hier ein Aufruf für alle Saarländischen Leser, sich in der einen oder anderen Weise an der Demokratie zu beteiligen. Eine erste Möglichkeit ist, sich ein Unterstützerformular runterzuladen, dieses Auszudrucken, Auszufüllen und dann entweder an die angegebene Adresse zu schicken oder mir zu geben.

Das ist noch möglich bis Mitte nächster Woche und Ihr tätigt damit keine politische Aussage, sondern unterstützt lediglich die Teilnahme der Piratenpartei an der Bundestagswahl 2009 für die Landesliste im Saarland.

Schöner wär’s noch, uns auch bei der Bundestagswahl zu unterstützen, das könnt Ihr dann, wenn wir genug Unterstützterunterschriften haben im September tun.

Wer wir sind, was wir wollen und warum ich das gut finde, dafür gibt’s im September nochmal mehr Artikel. Im Moment verweise ich auf die entsprechenden Seiten der Bundespartei, da wird alles gut erklärt.

shirt.woot.com
One shirt. No Shoes. No Service.
Geschrieben um 18:10 von Martin.

Vor ein paar Monaten hat Wil Wheaton in seinem Blog angekündigt, dass er ein T-Shirt designt hat. Da ich schon alle seine Bücher hatte, wollte ich sehen, was er da gemacht hat und konnte mich bei $10 für’s T-Shirt und weiteren $5 für den Versand nicht zurückhalten.

Leider habe ich mir danach dann die Seite angeschaut, auf der er das T-Shirt präsentierte:

Shirt.woot ist eine witzige Idee, relativ billig an relativ einzigartige T-Shirts zu kommen. Jeden Tag nachts um 12 (bei uns morgens früh um 7) wird genau ein Design vorgestellt, das man dann 24h lang (oft weniger durch Ausverkauf) bestellen kann. Dabei kann man dann für je $10 bis zu drei Stück (auch verschiedener Größen) erwerben und zahlt als Inernational Customer noch $5 Versand drauf. Wenn man 2 Tage später denkt “Ach Mist, dass hätte ich doch gern gewollt” geht das immer noch – der Preis ist nur auf $15 pro Shirt + $5 Versand gestiegen. Damit der Preis gehalten werden kann sind insgesamt immer nur zwischen 20 und 30 Designs bestellbar – jeden Montag fliegen alle raus, die nicht in der letzten Woche unter den 20 meistverkauften waren.

Die Designs selber sind sehr unterschiedlich und von festen Designern erstellt. Nur Freitags bis Sonntags dürfen dann die Kunden selber ran: Es gibt jede Woche einen Wettbewerb zu einem festen Thema, aus dem alle, die je ein Shirt gekauft haben per Webabstimmung die besten 3 bestimmen, die’s dann über das Wochenende zu kaufen gibt.

Wem das immer noch nicht reicht der kann alle paar Monate auch bei den Random Shirts zuschlagen, die für $6.66 verkauft werden und denen ich (mit wechselndem Erfolg) auch nie wiederstehen konnte.

Falls sich also jemand wundert, warum ich weniger und weniger Orange trage liegt das zu einem großen Teil an eben dieser Seite, die – in enger Zusammenarbeit mit meiner Konsumsucht – meinen Kleiderschrank neu sortiert. Die Ergebnisse dieser Kollaboration finden sich auf einer neuen Unterseite, auf der alle meine je gekauften, verschenkten und zufällig als Randomschirt erworbenen Einkäufe stehen.

The EMPIRE gives back
Lieb fragen hilft
Geschrieben um 12:40 von Martin.

Seit nunmehr 10 Jahren abonniere ich EMPIRE, die wohl beste Kinozeitschrift die es gibt. Jedes Jahr gibt’s specials, wenn man (was ich immer tue) 3 Monate vor Ende schon renewt. Bei mir bleibt da nur der Preisvorteil hängen, die Briten kriegen immer tolle Dinge: Von T-Shirts zu DVD-Boxen, von Sonderdrucken irgendwelcher Plakate bis zu hmv-Gutscheinen. Aber – nur die Briten.

Da die Redaktion gerade im Bezug auf Reaktionen auf Leserbriefe ganz witzig wirkt, dachte ich mir als es beim letzten Renewal eine Godfather-Trilogie-Box gab und ich (Asche auf mein Haupt) die Filme weder besitze, noch je gesehen habe (man muss sich ja irgendwas auch aufheben), schrieb ich eine (zugegebenermassen sehr schleimige) Mail:

Dear Empire-Team.

I come with a plea from a longtime (~10years) subscriber of your magazine. Each year when the “renew now” messages come along, I think “oh cool, if I do this now, I get a Godfather-Trilogy-DVD-Set”, but then in the fine-print, this deal no longer looks good, as I’d have to move to the UK to be eligible for it.

Is there anything you can do to applease a devotee? (To be fair and honest, it wouldn’t change a thing, because your magazine is too good to cancel just out of spite and I can’t find anything remotely comparable on the german magazine market).

Aforementioned Godfather box from last year’s renewal incentive just happens to not be a part of my collection and the t-shirt size would be XXL, just to give you circumstantial information on a totally unrelated subject.

Und, wie’s der Überschrift wegen schon klar ist: Sie haben tatsächlich drauf reagiert und gestern flatterte ein Kuvert mit eben dieser Godfather-Special-Edition-Box herein.

Das ist Customerservice!

(Und ich glaube ich traue mich jetzt die nächsten 10 Jahre auch nicht mehr, diese Subscription zu cancellen, das ist nämlich auch Kundenbindung)

Wählen gehen!
Aktive Idealisten bei der StuPa Wahl 2009
Geschrieben um 16:07 von Martin.



Hier ein Aufruf für alle Saarbrücker Leser, die noch an der Uni eingeschrieben sind: Diese Woche (vom 15. bis zum 19. Juni) ist die Wahl zum 56. Studierendenparlament der Universität des Saarlandes. Mein ganz unparteiischer Wahltipp ist natürlich AI, also die Aktiven Idealisten, zu wählen, aber überhaupt wählen ist mir wichtiger.

Wenn ich nach der Wahl mal Lust habe, die ganzen Zwischenstufen aufzuarbeiten, gibt’s irgendwann noch ein ausführliches “Making of AI-Plakate 2009”, aber im Moment reichts mir, sie ab morgen überall an der Uni kleben zu sehen.

Ein Aufarbeiten mit meinen Archiven hat dieses Jahr wenigstens dazu geführt, dass ich alle Plakate seit 2002 online habe, mit auch allen Schwarzweissplakaten seit der Zeit.

Rautavistik im Alltag
Geschrieben um 18:09 von Martin.

Gefunden an der Litfasssäule im Eingangsbereich der Mensa:

Dieser Aushang hat einen Orden verdient. In meiner Eigenschaft als Lehrstuhlinhaber an der Rautavistischen Universität Eschweilerhof verleihe ich dem unbekannten Schöpfer ein Erdloch-am-blauen-Band-rechts-unten. Der Satz darunter lautet übrigens “Können benutzt werden als Leszeichen, Geschosse, um seine oder ihre Telefonnummer zu notieren oder um dein Kaugummi zu verstauen!”. Ob der unbekannte Autor selber kein Deutsch-Muttersprachler war, oder ob es eine bewusste Kritik an den oft sehr unsauber notierten anderen Zetteln war werden wir nie erfahren.

Eigentlich auch ein Erdloch verdient hätten die Leute, die tatsächlich Zettel mitnehmen, der Zustand änderte sich nämlich von Tag zu Tag.

Wahlhilfe
Geschrieben um 10:43 von Martin.

Manchmal ist Schwarz-Weiss-Malerei (oder Schwarz-Rot in dem Fall) doch angebracht.

Twelve Days Of Christmas
Auf ein Neues!
Geschrieben um 18:56 von Martin.



Zwölf Tage Weihnachten sind rum. Je nach Kulturkreis auch schon seit gestern morgen, aber heute dann auf jeden Fall. Ob jetzt die drei Könige einfach nur so lange gebraucht haben, bis sie es nach Bethlehem geschafft hatten oder man damals auch schon die Notwendigkeit gesehen hat, einen Punkt im Jahr zu haben wo mal (fast) alle Leute gleichzeitig 2 Wochen am Stück frei haben ist egal – rum ist’s auf jeden Fall.

Meine Weihnachsts-/Sylvesterroutine hat auch dieses Jahr funktioniert, einiges an Ruhe zurück gebracht und verbrauchte Akkus aufgeladen. Ein paar Tage zurück im Elternhaus, gefüllt mit Spaziergängen, großem Familienessen, Besuchen bei Freunden im Heimatdorf machten den Anfang. Darin enthalten der alljährliche Besuch in der früheren Stammkneipe, wo zwar jedes Jahr weniger Leute aus meinem Alter am 25.12. kommen, aber immer noch genug, um die Tradition am Leben zu halten.

In dem Zusammenhang ein kurzer Abstecher in die Suchbegriffe mit denen ich gefunden werde: Mein Topsuchbegriff bei dem ich zeitweise sogar auf Platz eins bei Google war (jetzt ‘nur’ noch Platz 3) ist seltsamerweise “Rollpiano” – ja, dazu hab’ ich einen Artikel verfasst und ja, den find’ ich auch ganz gelungen, aber warum so hoch geratet? Danach die offensichtlichen “Halbwissen” “Fundiertes” und Kombinationen davon und danach wird’s dann schnell obskur. Gefreut hat mich beim Logs checken diese Woche ein Suchbegriff, bei dem ich zwar nicht dachte gefunden zu werden, aber leugnen auch zwecklos ist: “Schwul in Birkenfeld”. Viel genauer kann man meine Oberstufe dann auch nicht beschreiben – schön das Google das auch so sieht.

Aber ich schweife ab :-).

Nach dem trip down memory lane in der alten Heimat ging’s mit dem Chor für entspannende 7 Tage auf Sylvesterfreizeit und abgesehen von den bedauerlichen Krankheitsausfällen und auch denen, die Ihre Erkältung dort erst bekamen, war’s wie immer ein beschauliches und vor allem erholendes Zusammensein mit vielen Gesprächen über die ugandischen Schlufpwespen und alles was sonst noch dazu gehört.

Um diesen Blogeintrag zu schliessen (schliesslich kann ich nicht zwei überlange Einträge in Folge verfassen ;-) komme ich auf die eingangs erwähnten “Twelve Days of Christmas” zurück, die auch Teil einer unserer Diskussionsrunden waren. Hierzu möchte ich den Christmas Price Index nachliefern, der ähnlich dem (ernstgemeinteren) Warenkorb jährlich ermittelt, was die Geschenke des zwölften Tages zusammengenommen kosten würden. Ausserdem die mathematische Herleitung (englisch) warum es in Summe 364 Geschenke sind, die der Sänger im Laufe des Liedes von seiner wahren Liebe bekommt. Das die “five gold rings” kein Schmuck sind, sondern eigentlich Vögel mit bunten Hälsen (Fasane), wussten Sie ja bestimmt.

Ohne Powerpointfähiges Bild glaubt einem ja heute keiner mehr was deshalb hier nochmal die Übersicht:

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Die Vorlagen für die Hintergrundbilder sind größtenteils von mir oder von Leuten, die mit mir Segeln waren, die CT-Scans im Hintergrund sind von meinem Kopf und von 1997 und alle Texte sind von mir. An dieser Stelle einen großen Dank an Axel Beckert, ohne dessen Hilfe und Codebeispiele ich noch ca. 2 Jahre gebraucht hätte um durch Blosxom durchzusteigen :-).

Martin Gisch - Großherzog-Friedrich-Str. 70 - 66121 Saarbrücken

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