Es lebe die Camera Zwo
Geschrieben um 16:30 von Martin.

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Hier ein wohl bald historisches Bild aus der Futterstraße, wo bis zu diesem Mittwoch das Scalakino stand.

Früher(TM), als noch alles besser war, gab es neben dem UT und Passagekino auch noch die Camera an der Berliner Promenade und das Scala hatte noch ein normales Programm. Als das Cinestar anfing zu bauen, beschlossen die Saarkinos (die sich jetzt schmissig Citykinos nennen), dass sie lieber ihr Geschäft konzentrieren, bevor sie durch die Öffnung des neuen Kommerzpalastes dazu gezwungen werden. Also schloß man mit der Camera ein alt eingesessenes Gildekino, renovierte ein paar Säle in den anderen Kinos und machte aus dem Scala ein “One-Dollar-House” (wie Stuby es in dem neuen Filmhausprospekt bezeichnet).

Auch wenn es am Anfang so aussah, als wären diese Entscheidungen von Erfolg gekrönt, haben die Citykinos mit der Existenz zu kämpfen und in diesem Dezember einen weiteren Strategiewechsel vorgenommen um dem drohenen Schicksal, weitere Säle schliessen zu müssen zu entgehen: Die Camera wird wieder auferstehen. Und zwar in den Räumlichkeiten des Scalakinos, das deswegen gestern schloss und schon richtig bald, nämlich am 5. Januar.

Was mich vor allem daran freut, ist dass ich mit der Menge meiner Kinobesuche das Scala mit seinem bisherigen Konzept wenig nutzen konnte, hatte ich doch die Filme, die mich dort interessierten meistens schon gesehen. Die Camera widerum war in den ersten Jahren meines Studiums eins meiner Lieblingskinos und man hatte die Chance, Arthousecinema zu sehen ohne an die teilweise sehr kurzen Laufzeiten des Filmhauses gebunden sein (welches trotzdem seitdem zum Kino der Wahl avancierte).

Ein weiterer Punkt ist, dass ich bei der Schliessung des ersten Camera-Kinos in der letzten Vorstellung war und die beiden Leuchtstoffreklamen, die zu den einzelnen Kinosälen führten ergattern konnte. Anfangs noch ein Kultobjekt passiert es jetzt immer häufiger, dass Leute gar nicht mehr wissen, warum dieser Mittelpunkt unserer Flurbeleuchtung so toll ist. Insofern ist es gar nicht schlecht, wenn jetzt ein Kino diesen Namens mit dem gleichen Logo wieder eröffnet :-).

Ein kurzer Kinorückblick darf natürlich nicht fehlen, wenn ich hier schon über die Kinolandschaft in Saarbrücken spreche; hier also meine Filme der letzten Zeit:

Das Haus in Irland – Schöne Schulzen-RomCom. Zwei Frauen, beide aus unterschiedlichen Gründen unzufrieden mit ihrem Leben tauschen für eine Zeit ihre Häuser und während die eine nach Amerika flüchtet sucht die andere einen Tapetenwechsel in Irland. Unvermeidlicherweise leben beide Frauen durch diesen Tausch auf und bringen neben dem eigenen auch noch mit Unterstützung der Freunde der anderen deren Leben in Ordnung. Das ganze gewürzt mit ein paar Plottwists und verzwickten Verweicklungen gibt einen soliden Film mit einem angenehm harmonischen Gefühl am Schluss.

Wo die Liebe hinfällt… basierend auf einem wahren Gerücht – Reifeprüfung, die wahre Geschichte. Frau aus Pasadena (Jennifer Aniston) glaubt, dass ihre Familie die Vorlage für Die Reifeprüfung war und recherchiert ihre Vergangenheit. Ganz nette RomCom, witzige Charaktere und vor allem eine erfrischende Shirley McLaine mit so unvergesslichen Sätzen wie (zu ihrerer Film-Enkelin Aniston, als diese verheult und mit Beziehungsproblemen vor der Tür steht) “Komm erstmal rein, ich setz ‘ne Kanne Bourbon auf”.

Narnia und King Kong hab’ leider noch nicht geschafft, vielleicht gibt’s dazu nach Weihnachten noch was.

Diese wunderschöne Überleitung nehme ich gerade mit und wünsche ein frohes und besinnliches Fest!

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Standupcomedy in der 19
Geschrieben um 09:08 von Martin.


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Der Unterschied zur normalen Standup Comedy war eigentlich nur, dass hier das Publikum stand und der Comedian saß - in diesem Fall hinter dem Lenkrad einer 19 Richtung Uni, die wie meistens um diese Zeit heillos überfüllt war.

Als wir an der Brauerstraße hielten und die hereinströmenden Massen ob der schlechten Platzausnutzung von uns glücklichen Schon-Drin-Stehern nicht mehr nachrutschen konnten ertönte statt des üblichen, unfreundlichen “Kenne se mo dorschgehn!” ein für diese Zeit angenehm humoristisches “Bitte durchgehen, vor der Tür steht die halbe Zukunft Deutschlands und möchte auch mitfahren”.

Während ich’s hier so niederschreibe merke ich, dass es sehr wahrscheinlich für Aussenstehende (No pun intended) nicht ganz so witzig ist und wohl unter den Begriff der Anekdote fällt; bekanntlicherweise definiert als “Ist genau dann witzig, wenn man dabei war”.

Aber - mit irgendwas muss ich das Blog ja füllen ;-).

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Mein neues Haustier
Geschrieben um 23:30 von Martin.


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Was Ihr auf dem Bild seht ist mein neues Haustier. Auf der Suche nach schönen Wallace&Gromit-Collectables im Aardman-Webshop habe ich lange gebraucht, um irgendetwas zu finden, woran man keine Schlüssel machen kann, das nicht an der Wand hängt und das trotzdem schön ist. Dieser Gromit ist nicht nur knuddelig, sondern hat auch eine Innenkonstruktion aus irgendwas festem, die ihn zum Fußstuhl macht, d.h. man kann ihn vor die Couch stellen und es sich bequem machen. Ob das bei dem weiss-beigen Fell (sehr schönes Plüsch übrigens) ratsam ist, ist eine andere Frage.

Zum Größenvergleich habe ich die DVD mit den 3 Wallace&Gromit-Kurzfilmen an sein Bein gestellt.

DVD ist auch eine tolle (ahem) Überleitung zu Kino: Ich habe wieder zwei Empfehlungen auszusprechen:

Wie im Himmel – Herzerwärmend. Schwedischer Film von 2004, letztes Jahr Oscar-Nominiert für besten fremdsprachigen Film, um einen erfolgreichen Dirigenten der, um seinem gestressten Leben zu entkommen in sein Geburtsdorf zieht und dort einen Kirchenchor leitet. Jeder, der in Chören singt oder sang oder singen will sollte unbedingt reingehen aber auch sonst ist der Film sehr empfehlenswert. Läuft noch diese Woche (bis zum 7.12.) im Filmhaus.

Saint Ralph – Erfrischend guter Film. Auch von 2004, diesmal aus Kanada. In den 50er Jahren trainiert ein unsportlicher 14jähriger Schüler einer katholischen Schule für den renomierten Bosten-Marathon um mit dem Wunder, das es wäre, wenn er gewänne seiner Todkranken Mutter zu helfen, die eben nur noch ein Wunder heilen kann. Der Film besticht durch eine witzige aber auch spannende Story, sehr gute Dialoge und Darsteller und einfach eine gute Gesamtaufmachung – ganz ohne teuere Tricks oder grosse Namen. Sehr sehenswert und läuft ab 29.12. (bis wohl in den Januar hinein) im Filmhaus.

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Schnee von vorgestern
Geschrieben um 11:30 von Martin.

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Kaum hat man mal geschafft vier Einträge auf einmal zu schreiben, schon fängt die Vernachlässigung wieder an… Immerhin hatte ich vorgestern schonmal ein Bild gemacht, der Schnee darauf ist inzwischen wieder dem Wasserkreislauf zugeführt auch wenn es nicht wirklich wärmer geworden ist. Aber immerhin hatten wir am 1. Advent Schnee, das ist auch nicht zu verachten.

Was ist passiert im November? Nicht viel, woraus man einen witzigen Eintrag machen könnte, deshalb erstmal ein paar Filmkritikchen, vielleicht fällt mir ja bald wieder mehr ein.

Harry Potter und the Goblet of Fire – Nein, das ist kein Schreibfehler. Ich wollte ursprünglich mit Christoph nach Landstuhl fahren, um Potter auf englisch zu sehen, wenn ich schon alle Bücher auf englisch gelesen habe. Als ich weitere Leute fragte, ob sie mitkämen, wies mich Olli darauf hin, dass Potter auch im Cinestar im O-Ton liefe, was wir dann gleich ausnutzten. Womit wir (bei allen schlechten Erfahrungen mit dem Cinestar) nicht gerechnet haben ist, dass die 53 min (in Worten: dreiundfünfzig Minuten) Wertbung gemacht haben, bevor der zweieinhalbstündige Film anfing. In dem Kino waren erwartungsgemäß ein paar Nichtdeutschsprechende, die sich in Worten über diese Praxis der Werbung aufgeregt haben, die sicher nicht zur Altersfreigabe gepasst haben. Zu allem Übel hat der Vorführer dann am Anfang noch verpeilt die Tonspur richtig einzustellen, was zu einem Satz auf deutsch geführt hat, nachdem (trotz umgestelltem Ton) blöderweise ein paar Minuten ohne Gespräch kamen, in denen die Amis fast komplett gegangen wären (und ich hätte es ihnen nicht verdenken können).

Der Film war trotzdem sehr schön, wobei man ihn nicht als eigenständigen Film sondern eher als Illustration zum Buch verstehen sollte. Ich habe zwar gestern jemanden getroffen, der keins der Bücher und keinen der Filme gesehen hatte und nur jetzt den vierer im Kino und den gut fand, aber das kann ich nicht ganz verstehen.

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt – Bei Christoph (den ich wie oben zu lesen ist wegen Potter versetzt hatte) war ich dann statt der Landstuhlfahrt zum DVD-Kucken und Beamer+Surroundanlage bewundern und nach dem (auch sehr coolen) Galaxy Quest holte Christoph ein Nostalgiestück meiner Jugend hervor. Umsetzung eines deutschen Kinderbuchs mit Marionetten von 1972. Keine Augsburger Puppenkiste (obwohl das jeder denkt), sondern von Armin Maiwald (einem der Lach- und Sachgeschichten-Erzähler der Sendung mit der Maus). Auch wenn die Qualität der DVD sehr an der Grenze ist (sie hatten nur die MAZ von 1972 zum remastern) ist ein solches Stück Kindheit und Nostalgie für mich, dass es nicht sehr lange dauern kann, bis die 2-DVD-Box mit allen Folgen auch bei mir steht. Prädikat: wertvoll.

Der Exorzismus von Emily Rose – Kein Horrorfilm. Viel mehr ein Gerichtssaaldrama, das die Zeugenaussagen als Flashbacks zeigt und darin die Geschichte der Emily und ihres Exorzismus erzählt. Der Film schafft leider nicht objektiv zu bleiben, in der Frage ob es nun wirklich Dämonen gibt oder nicht, und zwischendrin kommen ein paar Schockeffekte in den Rückblenden, die ich mir und meinem Kreislauf hätte ersparen sollen, aber mit Tom Wilkinson und Laura Linney ist er auf jeden Fall sehr sehenswert.

Hustle and Flow – Zuhälter macht Hiphop. Relativ Standard underdog-will-doch-was-aus-seinem-Leben-machen-Tragikomödie. Nette Musik (wenn man Hip-Hop mag), schauspielerisch auch nicht schlecht, aber die Story ist einfach zu vorhersehbar. Hatte in Amerika allerdings grossen Erfolg und der zweite Teil sei schon in Planung.

The Descent - Abstieg ins Grauen – Angenehmer Horrorthriller, man sollte allerdings nicht klaustrophobisch sein. Hat seine Schwächen im Charakteraufbau und den Dialogen, aber das erwarte ich auch nicht von einem Horror-B-Movie ohne bekannte Schauspieler. Die Atmosphäre ist sehr gut rübergebracht und abgesehen von einem unnötigen Schluß eigentlich ganz anschaubar.

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Kinokritiken September-November
Geschrieben um 23:00 von Martin.

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Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, aber Filme, die mir jetzt schon nicht mehr einfallen, waren es sehr wahrscheinlich sowieso nicht wert, beschrieben zu werden ;-). Die Reihenfolge ist ungefähr geordnet vom besten zum schlechtesten, wobei ausser einem eigentlich keine wirklich schlechten dabei waren – der Sneakgott war gnädig.

In den (zugegebenermassen kurzen) Kritiken sind keine Spoiler.

Wallace & Gromit - Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen – Extrem gut. Man merkt an Animierten Filmen (meine Hoffnungen liegen ganz bei Corpse Bride) einfach, dass man nicht mal drauflosfilmen und dabei Ideen gewinnen kann, sondern dass jede Einstellung, jede Kamerafahrt, jede Handbewegung vorher geplant sein muss. Dadurch finde ich (zumindest hier ist es so geschehen) sitzen auch alle Gags, stimmt das Timing und man fühlt sich durchgehend unterhalten. Die Kurzweiligkeit kommt leider nicht nur von der guten Story, der Ohrwurmverdächtigen Musik und den genialen Gesichtsausdrücken von Gromit sondern auch durch die Laufzeit von nur 85min, aber das ist auch das einzig negative, was ich zu dem Film sagen kann.

Kiss, Kiss, Bang, Bang – Sehr innovativ. Gangster-Krimi-Komödie, spielt in Hollywood und besticht weniger durch die abgedrehte Handlung (die gut aus einem Groschenroman stammen könnte) sondern durch den Film selbst. Komplett von Robert Downey Jr. in Offstimme als Erzähler kommentiert nimmt der Film an vielen Stellen auch sich selbst auf die Schippe, spricht den Zuschauer direkt an und teilt einiges an Seitenhieben auf das ganze Genre aus. Kombiniert mit sehr pointierten Dialogen und angenehmer Musik macht der Film gute Laune (auch wenn Leute - teilweise so gar sehr detailliert sichtbar - sterben, aber der ganze Plot wirkt so surreal, dass das nicht weiter auffällt).

Vier Brüder – Grosses Kino. Vier Brüder kehren zur Beerdigung ihrer Mutter nach Hause und wollen deren Mörder rächen. Das ganze mit schönen Plotideen, guten Hauptdarstellern, sehr guter Musik und trotz aller (auch expliziten) Gewalt auch ruhigen, besinnlichen Stellen.

Stolz und Vorurteil – Einfach nur schön. Ich habe leider den BBC-Mehrteiler von 1995 nie gesehen auch nicht die angeblich beste Verfilmung von 1940 und auch den Roman nie in den Händen gehabt, deshalb kann ich über Werktreue und Drehbuchadaptierung nicht wirklich etwas sagen. Aber als Film an sich ist er einfach wunderbar.

Der Duft von Lavendel – Judi Dench, Maggie Smith, Daniel Brühl. Mir waren das schon drei Gründe genug, rein zu gehen, aber der Film an sich ist auch sehr gut. Wie bei der Besetzung verständlich ist das ganze sehr auf die Schauspielkunst der beiden grossen Theaterladies konzentriert, aber auch unser Exportschlager tut seins dazu. Der Film spielt Anfang letzten Jahrhunderts, aber die Zeit und der Ort sind für die Handlung nicht entscheidend. Zwei alte Schwestern, die alleine am Meer wohnen nehmen einen jungen Schiffsbrüchigen auf, der ihre Sprache nicht spricht und der durchbricht ihre Monotonie. Mehr Plotdetails würden zuviel vorweg nehmen, aber bis auf einen etwas zu triefenden Schluss fand ich den Film sehr sehenswert.

Wächter der Nacht – Russischer Fantasy. Auch wenn mich freut, ein Werk dieses Budgets und dieser Grössenordnung zu sehen, das nicht aus Hollywood kommt, ist der Film nicht in allen Punkten nach meinem Geschmack. Ich finde ihn sehr sehenswert, das vorweg, aber mir waren viele Personen zu unmotiviert in die Handlung eingebracht, einige Handlungsstränge zu beiläfig gestreift, dass man sich nachher fragt, warum Dinge so passiert sind, wie sie passierten, dafür andere Handlungen übererklärt. An die Optik muss man sich erst gewöhnen – es ist ein dreckiger Fantasyfilm der sehr viel realer wirkt als andere Filme des Genres – aber gerade das macht auch den Reiz aus.

Brothers Grimm – Hätte besser sein können. Eigentlich hatte ich mich auf Terry Gilliams neues Werk gefreut, aber der Film hat ausser guten Ideen und guten Special Effects leider nicht viel zu bieten. Ich kann nicht genau fassen woran es lag, aber er mich einfach nicht angesprochen.

Red Eye – Interessanter Thriller. Hier irgendwas von der Story zu verraten wäre unfair, aber eigentlich muss man ihn auch gar nicht gesehen haben. Die ersten zwei Drittel des Filmes sind ein sehr gut umgesetzter Psychothriller der mit Macht und Ohnmacht, Enge und Resignation spielt – leider baut der Film danach zu Actionsequenzen ab, die man einfach in dieser oder ähnlicher Form zu oft gesehen hat.

Jungfrau (40), männlich sucht – Flach, Flach, Flach. Aber im Sneak hat’s Spass gemacht. Es ist angenehm mal ein neues Gesicht zu sehen und nicht immer nur Sandler oder Stiller, aber die Gags geben an Niveau auch nicht mehr her. Es ist zwar gelungen eine halbwegs ernste und auch schöne Geschichte durch den Film zu erzählen, aber das Drumherum ist zu viel American Pie und Konsorten. Mit Bier und in geselliger Runde durchaus empfehlenswert.

Spiel ohne Regeln – Schlechtes Remake. Ich hab’ zwar das Original nicht gesehen, aber ich hoffe, es war besser. Der Film ist sehr vorraussehbar und “schlechte Footballmanschaft schaffts dann doch” hat man einfach schon zu oft gesehen. Dass es jetzt Gefangene sind bringt auch nur noch eine ganze Armada an typischen Gefängnisprototypen mit sich. Eher langweilig.

Stealth – Abgrundtief-Grottenschlecht. Im Sneak nur dadurch erträglich, dass der Rest des Saales mitlitt und es Szenenapplaus für allzu schlechte Einstellungen gab. Story schlecht, Technik unglaubwürdig, Schauspieler schlecht (man sollte allein für’s mitspielen Jamie Foxx seinen Oscar wieder abnehmen), Musik unbedeutend, Spezialeffekte gingen, Pathos unerträglich, Zwischenszenen zwischen der Action völlig unmotiviert. Und lang ist er auch noch. Geht lieber die zwei Stunden spazieren.

Lord of the Rings - 11h-Edition – Nein der war nicht am schlechtesten, aber ich sollte ihn eigentlich hier aufnehmen, damit wenigstens irgendwo dokumentiert ist, was Jan, Alina und ich uns da “angetan” haben. Abgesehen von Pausen zum Essen und Luft schnappen (oder Nikotin in meinem Falle) haben wir die drei Extended Editions vom Herrn der Ringe an einem Tag gekuckt und dazu von morgens 10:30h bis um 1:40h in der Nacht bis auf zwei ungefähr einstündige Essenspausen vor meinem Fernseher gesessen und gelegen. Für allen Nachahmer empfehle ich Sauerstoffflaschen für die Pausen, mit Fernseher, dts-Receiver und 3 Leuten verbraucht man doch recht schnell die Luft. Ansonsten ist das Experiment aber geglückt, die Filme sind einfach zum in-Reihe gucken gemacht und nicht, wie ursprünglich im Kino für jeweils ein Jahr Pause (wobei “innerhalb eines Monats” da durchaus noch als in-Reihe zählt).

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Timons Geburtstag - nicht im McD
Geschrieben um 16:00 von Martin.

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Was man nicht so alles bei Ebay bekommt. Und wie man sich doch verschätzen kann, wie viel Platz 500 Bälle brauchen. Wir dachten, dass die locker reichen und hätten im Endeffekt auch locker 1000 oder noch mehr verschenken können. Aber zurück zum Anfang:

Nina hatte die Idee, Timon zu seinem dritten Geburtstag ein ebensolches Bällchenbad zu schenken, das sie im Prospekt eines großen Discountmarktes gesehen hatte. Leider haben wir trotz intensiver Netzrecherche nicht herausfinden können bei welcher Kette das Angebot existierte und Nina hatte den Prospekt auch nicht mehr. Ergo: Kein Bällchenbad. Da ich selber oft genug sage, dass man ja alles bei Ebay bekäme wollte ich diese Aussage unter Beweis stellen und siehe da: Von ganzen Bädern bis hin zu Nachfüllbällen von dem Lieferanten, der McDonalds und IKEA mit Plastikbällen beliefert war alles da. Kurz entschlossen haben wir auf das “Bad” in “Bällchenbad” verzichtet und den Plan gefasst, einfach Timons Planschbecken für die Winterzeit drinnen aufzubauen und mit den Bällen zu befüllen.

Als die Kiste dann ein paar Tage später kam waren wir dann doch erstaunt, wie wenig Volumen diese Bälle zusammen hatten und aus dem Planschbecken wurde schnell seine Spielburg, die doch eine kleinere Grundfläche hat. Die Anlieferung an sich war auch schon sehr witzig - als wir noch von viel grösserem Platzverbrauch ausgingen meinte ich, dass man die Lieferung ruhig an meine Firmenadresse schicken kann, weil da noch ein Kellerraum existiert, den man ebenerdig erreichen kann. Ganz so groß war’s dann ja nicht, aber der Lieferant hat sehr fragend gekuckt, was den diese Geräusche in der Kiste macht und die nächstliegenden Tipps meiner Kollegen waren “Lottoziehung” :-).

Timon hat’s dann aber trotz aller Wirren der Beschaffung gut gefallen – wie viele der 500 Bälle zu seinem 4. Geburtstag noch existieren und wieviele davon noch im gleichen Zimmer sind wird man sehen, aber sie sind machen ja wenigstens weder Dreck noch laute Geräsche.

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..spielen zum Ende der Herbstpause
Geschrieben um 23:39 von Martin.


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Naja, ganz stimmt das nicht, der Anlass war eine Geburtstagsparty im Wohnheim in der Rotenbergstrasse, aber das war eins der ersten Bilder, bei denen ich nach Drücken des Auslösers dachte “Du könntest eigentlich mal wieder Dein Blog pflegen”.

Das Ergebnis ist hier, ich wollte nach peinlichen sechs Wochen Pause dann wenigstens vier anständige Einträge fabrizieren, deshalb hat’s dann nach dem ersten Auslöser (pun intended ;-) doch noch ein wenig gedauert bis alles bereit war.

Aber zurück zum Eintragnamensgeber. Twelve Ton Sushi hab’ ich an dem Abend nur gehört weil Bastian auf die Frage, was er denn Abend vorhätte meinte “Wir spielen komm doch vorbei”, was sich als höchst erfreulicher Zufall herausgestellt hat. Konzert war klasse (auch wenn die Akustik im Fernsehraum der Heimbar verbesserungswürdig war) und es war mein erstes Konzert von Bands, bei denen ich die Mitglieder kenne, das keinen Schraddel-Gitarren-Rock gespielt hat (was aber auch daran liegen könnte, dass die letzten solchen Konzerte irgendwann vor meinem Abi waren…).

Ansonsten waren in den letzten sechs Wochen durchaus einige nette Parties von denen ich mich jetzt ärgere, keine Fotos gemacht zu haben. Was ich vielleicht hervorheben sollte wäre eine WG-Party bei Nicolas, der ich eigentlich mit dem Gedanken “Oh nein, eine Mottoparty” entgegen sah und mich schon fragte, ob es den Augen guttut, wenn sich alle in dem Motto “Gelb” kleiden. Dort angekommen wurde alles viel besser als erwartet, da jeder der vier Mitbewohner unterschiedliche Mottos herausgegeben hatte und man daran, ob die Leute gelb waren, Schlafanzüge trugen oder mit Luftballons unter der Kittelschürze zu Hausfrauen mutierten erkennen konnte, wer sie eingeladen hatte. Ergab eine nette Mischung aus Kinderfasching und Kostümparty.

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dauert das halbe Leben
Geschrieben um 23:38 von Martin.

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Oder 2 Wochenenden, wenn man vorher 2 Jahre lang alles nur in “wegschmeissen”, “vielleicht aufheben” und “auf jeden Fall aufheben” getrennt hat. Aus diesen drei - für die Recherche äußerst ungeeigneten - Stapeln wurden jetzt 5 Ordner mit allen Kontoauszügen, Kreditkartenabrechungen, Telefonrechnungen, Finanzamtsunterlagen, Krankenkassenbelegen und was sich sonst noch so alles angehäft hat. In einem Anflug von Pedanterie habe ich auch innerhalb der einzelnen Kategorien alles chronologisch geordnet und mit Einlegeblättern getrennt.

Ein schöner Nebeneffekt dabei waren, daß ich Zahnarztrechnungen gefunden habe, die ich noch ganze 2 Monate lang bei meiner Zusatzversicherung einreichen kann, bevor die mir nichts mehr davon erstatten. Ausserdem ist das Gefühl, endlich am Boden der Zettelstapel angelangt zu sein unglaublich aufbauend.

Dass ich den Stapel wohl nie gemischt habe und brav immer nur oben drauf lege habe ich dann daran gemerkt, dass zu unterst der Mietvertrag für meine aktuelle Wohnung lag – das erleichterte auch die kriminalistische Frage, wann ich denn zum letzten Mal einsortiert habe :-).

Im “Herbstdepressionen durch Aktivismus bekämpfen”-Projekt ging es dann weiter mit all den typischen Kleinigkeiten in und an der Wohnung die zwar eigentlich keine Zeit brauchen, die man aber solange vor sich herschiebt, bis man komplett vergessen hat, dass man ja was tun wollte. So habe ich jetzt wieder auf jeder Seite des Bettes eine funktionierende Nachttischlampe und kann mich beim Lesen wieder umdrehen…

Alles in Allem kann ich solche Aufräwochen jedem empfehlen. Durch das ordnen der Umgebung ordnet man auch seinen Geist - zumindest ich habe das bei mir bemerkt. Auch das Glücksgefühl, wenn man die gefüllten Ordner im Schrank sieht oder auch mal die andere Lampe im Schlafzimmer anmacht ist schwer zu erklären und kommt wohl weniger vom Bewältigen der Aufgaben sondern vielmehr von der Freude daüber, endlich mal den Arsch hochgekriegt zu haben und sie auch anzugehen.

So. Genug Lebensphilosophie :-). Auf mein Blog hatte das natürlich auch Auswirkungen, so kann ich endlich mit einem RSS-Feed aufwarten (sogar mit 1.0 und 2.0er Format). Einfach unten auf die entsprechenden Icons klicken oder im Opera rechts auf das blaue [RSS] in der Titelzeile, dann müsst Ihr nicht mehr sechs Wochen lang vergeblich nachschauen, ob’s denn schon was neues gibt.

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Unfälle am Bau
Geschrieben um 13:55 von Martin.
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Ich bin ja auch froh, wenn die Baustelle hier schnell fertig wird, aber so schnell muss es dann doch nicht gehen :-).

Entdeckt haben wir diesen vergessenen Bauarbeiter heute auf dem Rückweg von der Mensa - als er sich trotz mehrmaligen Rufen nicht hat erwecken lassen sind wir schnell aber unauffällig weitergegangen.

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oder was ist ein Galeniker
Geschrieben um 19:39 von Martin.


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Das Bild ist aus der Mitte eines Ereignisreichen Wochenendes, das mit einem gem¨tlichen Firmengrillen am Römerbrünnchen Freitag Abend begann. Nach der Leerung eines selbstkühlenden Bierfasses sind wir noch weiter zu mir und an den Staden gezogen wo wir nicht wie früher Oettinger aus Dosen tranken sondern stilvollerweise Cuba Libre aus echten Gläsern mit vor Ort gecrushtem Eis und frischen Limetten.

Zu dem selbstkühlenden Bierfass (Marke Coolkeg mit Jever drin) ein kurzer Einschub: Warum steht da drauf ohne Chemie? Was auch immer sie mir damit sagen wollen, ich glaube nicht, dass man etwas, was nach dem Umlegen eines Hebels beginnt, aussen heiss und innen kalt zu werden und innerhalb von 30min 20l Bier auf angenehme Trinktemperatur kühlt und diese für 12 Stunden hält ohne Chemie auskommt. Selbst wenn diese ohne irgendwelche giftigen Chemikalien auskommt - Chemie ist’s trotzdem.

Der Samstag begann unausgeschlafen mit einem kurzen Shoppingtrip und der Fahrt nach Hause um Abends bei Gucky in Heimbach zu sitzen (dort auch das Foto mit atemberaubenden Wolkenformationen die auf dem Handybild leider nicht mehr ganz so prall wirken). Eine sehr angenehme Party mit 13 Leuten und ein paar Runden Activity zu später Stunde. Dank der Gespräche mit Leuten, die ich teilweise 8 oder 9 Jahre nicht gesehen hatte, weiss ich jetzt auch, das man als promovierter Pharmazeut Galeniker werden kann (nicht, dass ich das Wort vorher jemals gehört hätte) und weiss auch was das ist.

Sonntags trotz kurzer Schlafphase um 9 raus und auf nach Hemsbach zum Brunch anlässlich des 40. Geburtstages meiner Schwester, der zwar ebenfalls sehr schön war aber dazu geführt hat, dass ich am Sonntag Abend so müde war, wie schon lange nicht mehr – man ist halt keine 27 mehr ;-).

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Überfrierende Nässe?!
Geschrieben um 19:35 von Martin.
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Heute gesehen direkt vorm Büro auf der Baustelle der Unihaupteinfahrt. Bei dem Sommer, den wir bis jetzt hatten (mal die letzte und hoffentlich nächsten Wochen ausgenommen) kann ich die Sorge ja verstehen, aber gleich den Winterdienst auf die Baustelle zu ordern…

Nähere Beobachtung der Bauvorhaben ergaben die Theorie, daß an die kleine Walze zum Walzen des Radwegs einfach ein Streugutbehälter irgendeines Streufahrzeuges geschraubt wurde um Sand auf den frischen Teer zu streuen (warum auch immer – der Radweg ist komplett mit Sand auf dem Teer) und auf dem Behälter halt noch groß “Winterdienst” steht.

Witzig ist’s trotzdem, wie auch die Beobachtung dieser Baustelle in den letzten Wochen. Faszinierend, wenn man aus dem Bürofenster perfekten Überblick hat. Erst das Abtragen der alten Fahrbahn und des Schrankenhäuschens, dann der Tiefbau mit Ausheben der späteren Fahrbahn, dann ein Sammelsurium an verschiedenem Kies und Sandsäcken, die das Fundament bildeten und seit vorgestern endlich auch die Teermaschine (eine große, die in 4 Bahnen die Fahrbahnen für Autos und ÖPNV gelegt hat und eine coole kleine, die die Rad- und Fußwege geteert hat). Bin gespannt, was jetzt noch passiert - laut Uni-Informationsblatt hält die Vollsperrung noch über eine Woche an, und bis auf ein paar Ecken und Enden ist der Teer (soweit ich das Beurteilen kann fertig).

Werde gleich mal die Gullydeckel überprüfen und demnächst das erste echte Halbwissen hier präsentieren, über seltsame Zahlen im Alltag. Aber dazu die Tage mehr.

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Jedes Mal atemberaubend gut
Geschrieben um 21:38 von Martin.


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Wer noch die Zeit hat (und das Glück, Karten zu bekommen, was ich bezweifele) sollte sich Flic Flac anschauen, die noch bis Sonntag in Saarbrücken gastieren.

Ich war dort mit Nina und war wie schon die ersten Male als der Zirkus in Saarbrücken war sehr beeindruckt, obwohl eigentlich gar nicht so von Zirkus begeistert bin. Die Artisten von Flic Flac machen einfach atemberaubende Acts und haben wieder ein schönes Programm zusammengestellt.

Bild ist von aussen und in der Halbzeitpause entstanden – drinnen fotografieren wollte ich dann doch nicht.

An die mitlesenden Exilsaarländer: Flic Flac ist vom 2. bis 18. September in Düsseldorf.

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Geschrieben um 22:25 von Martin.

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Wenn man um halb elf nachts auf einer Familienfeier sitzt und alle Beteiligten sich Sprudeldeckel an die Nase klemmen und sie versuchen ohne Benutzung der Hände wieder zu lösen weiß man, dass man in der richtigen Familie ist.

Im Bild mein Cousin Tobias bei eben selbigem Versuch auf der Dachterasse meiner Tante inmitten einer sehr schönen Feier am Samstag.

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Singen - Stillen - Chorleiten
Geschrieben um 20:07 von Martin.



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Hier ein kurzer Beweis für die Behauptung, das Frauen multitaskingfähig sind.

Wir sehen unsere Chorleiterin beim Chorleiten, Klavierspielen, Mitsingen und Stillen.

Beindruckend.

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Crustacés et Coquillages
Geschrieben um 23:20 von Martin.


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Nach einwöchiger Kinoabstinenz (die mir auf dem Ijsselmeer aber auch nicht wirklich was ausgemacht hat) habe ich das erste lange Wochenende in Saarbrücken dazu genutzt gleich dreimal ins Kino zu gehen. Hier das Ergebnis:

Am Samstagabend war ich in der Insel mit Ewan McGregor und Scarlett Johansson (also der Film ist mit den beiden gedreht, im Kino war ich mit Frank). Auch wenn der Film leider nicht sehr auf die ethischen und moralischen Fragen eingeht, die seine Handlung aufwirft sondern deutlich mehr ein reiner Actionfilm ist fand ich ihn - vielleicht auch gerade deswegen - sehr kurzweilig. Wer die Story noch nicht durch tausend Trailer kennt sollte es auch dabei belassen, dadurch wird das erste viertel des Films ein wenig spannender, deshalb werde ich den Inhalt hier auch nicht wiederholen.

Montagmittag stand dann Charlie und die Schokoladenfabrik auf dem Programm (mit Schlumpf, Evelyne und Nicole vor und Johnny Depp auf der Leinwand). Da es noch keinen Film mit Johnny Depp, von Tim Burton und mit Musik von Danny Elfman gab, den ich nicht mochte ist es nicht weiter verwunderlich, dass mir auch dieses Werk gefiel. Herrlich surreal, teilweise sogar richtig hart zu den verzogenen Kindern und auf eine unaufdringliche Art rührend am Ende. Nadine schrieb “köstlich, einfach köstlich”, dem möchte ich mich gerne anschliessen.

Auf dem Nachhauseweg bin ich dann noch beim Filmhaus hängengeblieben und habe mir Crustacés et Coquillages (dt. Meeresfrüchte) angesehen - auf der Leinwand nur unbekannte Namen, aber im Publikum dafür auch :-). Der Film ist meiner Meinung nach der erfrischenste meines Kinomarathonwochenendes. Er wirkt ein wenig als wäre er nach einem Theaterstück geschrieben, wobei ich dazu nichts im Netz gefunden habe. Witzige Charaktere, schöne Menschen, schöne Landschaft und eine schöne Geschichte über Urlaub, Liebe und das Leben. Wenn jemand die Chance hat (zumindest in Saarbrücken läuft er noch eine Woche im Filmhaus) kann ich diesen Film nur wärmstens empfehlen.

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Segeln einmal anders
Geschrieben um 01:00 von Martin.

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Den Plan, direkt vom Segeln aus zu Bloggen konnte ich dann dank zu Hause vergessener Hardware doch nicht verwirklichen, aber bei der Feuchtigkeit an Bord war das auch gar nicht so schlecht, nicht allzuviel wertvolles technisches Gerät dabei gehabt zu haben. Wer in den vergangenen Jahren mit Segeln war wird sich jetzt Fragen Feuchtigkeit? Da war doch immer nur Sonne, oder?. Ja, da war immer nur Sonne, aber dieses Jahr fiel die 2. Augustwoche in den Oktober und auf dem Ijsselmeer waren Windstärken 4-6 mit Regen und Gewittern in den Böen.

Vom Segeln her war’s natürlich klasse; wir haben richtig Fahrt gemacht mit dem Wind. Allerdings war der Wind auch oft zu perfekt, was bedeutet, dass wir einmal morgens Segel gesetzt haben und ohne jegliche Wenden und Halsen bis Abends durchgefahren sind. Das mit dem Durchfahren waren einmal sogar die komplette Nord-Süd-Achse des Ijsselmeers, die wir in in einem Tag von Den Oever bis Marken durchsegelt haben. Dieser Ausflug ins südliche Ijsselmeer (auch Markermeer genannt) hat uns einen schönen Aufenthalt in einer wahren Postkartenstadt beschert (eben jenes Marken) wo wir das Boot auch gleich zwei Nächte ließen und uns per Bus auf eine Tagestour nach Amsterdam begaben.

Trotz des Wetters war es ein sehr schönes Segeln und die Entscheidung, 7 statt 5 Tage zu Segeln habe ich nicht bereut und für das nächste Jahr auch wieder eine ganze Woche gebucht (4.-11. August 2006). Auch die Gruppengröße von 10 Leuten war nicht so schlimm wie befürchtet - wir hatten richtig Platz in den Kojen und beim Essen und die Segelerei ging trotzdem stressfrei.

Bilder (und sogar Videos) gibt es sobald ich alle CDs der Fotografen habe, dann aber auf der Segelseite (im Inhaltsverzeichnis unter Artikel

Auf dem Foto sind wir gerade dabei, Schwimmwesten anzuziehen, was unser Skipper an einem Tag vorschrieb, an dem starke Gewitter gemeldet waren (die dann aber gar nicht bis zu uns kamen). Im Hintergrund Hendrik beim Monkey Island spielen auf seinem neuen Handy (der hatte wenigstens Segeln in der Karibik).

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Feiern,kämpfen,Gleichberechtigung
Geschrieben um 18:00 von Martin.


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Sonntag war CSD in Saarbrücken und ich wollte denen, die mich von früher kennen dieses Bild nicht vorenthalten - die nette Dame habe ich erst nach mehrmaligem Hinsehen erkannt und mich gewundert, warum mich eine Drag Queen vom Wagen herunter mit Kussmund begrüßt :-). Leider ist die Qualität nicht das beste aber unter dieser URL gibt’s das ganze auch besser auflösend. Der junge Herr auf dem Bild hat auf der gleichen Schule Abi gemacht wie ich, vielleicht kennt ihn ja noch jemand.

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Timons kleiner Bruder ist da
Geschrieben um 19:43 von Martin.



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Während der Schröderchor Freitag mit Bus und Bahn unterwegs war nach Stuttgart um auf der Hochzeit einer Ehemaligen Mitsängerin zu singen, wartete Silke täglich und stündlich auf die Ankunft des jüngsten Familienmitgliedes. Unsere erste Showeinlage zwischen Vorspeise und Hauptgericht leiteten wir auch noch mit der Entschuldigung ein, dass man uns kleine Hänger verzeihen sollte, da unsere Chorleiterin hochschwanger zu Hause ist und wir nicht gewohnt sind, ohne sie zu singen. Vor dem zweiten Showblock bekam dann Hendrik eine MMS vom stolzen Vater - konnte sie aber nicht öffnen. Nach einiger Panik und verzweifelten Anrufen bei Silkes Eltern konnten wir dann auch nach dem Hauptgericht die frohe Kunde dort verbreiten wie ich es auch hier tun will:

Seit dem 29. Juli um 19:43 hat Timon einen kleinen Bruder namens Jonah Leon (Kennzahlen: 4150g, 53cm) und das Bild oben ist an seinem ersten “Gebursttag” naemlich 24h nach der Geburt geschossen. Kind und Mutter wohlauf, Vater überglüglich, Applaus bei der Hochzeit, alles in Ordnung :-).

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...oder was noch geschah
Geschrieben um 10:00 von Martin.


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Erstmal Sorry für das wochenlange nicht-posten. Ein kleines Resumee der letzten Wochen ist aber schnell erzählt:

Anfangen sollte man mit dem Super-Chor-Wochenende direkt in der Woche über den ersten Juli. Wir hatten Montags Generalprobe Unichor, Dienstags den ersten Auftritt (siehe auch den Eintrag “Fecit Potentiam”), Donnerstags Schröderchorprobe, Freitags Minichorprobe mit 6 Leuten, die dann Samstags Mittags auf Miri + Philips Hochzeit gesungen haben, worauf Samstagsabends gleich der nächste Unichorauftritt war und die Woche Sonntags mit einem Auftritt des Schröderchores in Gersweiler auf dem Gemeindefest abgeschlossen wurde. Danach war ich auch erstmal heiser.

Was eben so in einem Nebensatz viel ist das eigentliche Großereignis des Julis: Miri und Philip sind jetzt standesamtlich getraut und irgendwie hab ich’s nicht geschafft während der Zeremonie mal ein Handyfoto zu machen, was sicher einen schönen Eintrag abgegeben hätte. Ich hatte kurz überlegt, einfach ein von den beiden zugeschicktes echtes Foto mit dem Handy abzufotografieren aber das war mir dann doch etwas zu krank. Die Hochzeit war sehr schön und beide haben “Ja” gesagt :-).

In den fünf verpassten Sneaks lief (in der Reihenfolge): “Antikörper”, “Der Flug des Phoenix”, “Fantastic Four”, “Boudu” und “11:14”.

Ersterer ist ein sehr guter deutscher Krimi / Thriller / was auch immer, der nächste ein nicht ganz so gut geratener Abklatsch eines Klassikers, die Fanta 4 haben mir Spaß gemacht (obwohl ich von anderen Stellen immer wieder höre, der wäre schlecht). Boudu ist ein Remake eines französichen Klassikers, es gibt aber auch eine Hollywoodverfilmung der gleichen Romanvorlage unter dem Titel “Zoff in Beverly Hills”. “11:14” schließlich ist ein sehr guter Film, in dem die ein und selbe Handlung aus 4 (oder 5) verschiedenen Perspektiven erzählt wird und man als Zuschauer später - ganz im Gegensatz zu den Charakteren - erst begreift, was da wann wirklich geschah.

So. Hoffentlich keine so langen Pausen mehr - ich versuche sogar live vom Segeln aus zu bloggen, weiss aber nicht ob das Niederländische Mobilfunknetz da mitspielt…

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mit dem Unichor in Bad Dürkheim
Geschrieben um 20:00 von Martin.



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Das erste Konzert ist immer der Moment, in dem man merkt, ob das Proben was genützt hat. Und auch wenn sicher Steigerungsmöglichkeiten sind, haben wir gestern eine schöne und hörbare Darbietung abgeliefert. Staus scheinen mich (siehe den Eintrag zu Lübeck) zu verfolgen - nachdem wir uns alle um 16h30 s.t. (und keine Minute später, wir können nicht auf Nachzügler warten) an der Uni getroffen hatten kam der Bus schon um viertel nach Fünf, da er schon auf der Herfahrt im Stau stand. Die eigentliche Fahrt mit uns verlief dann zeitweise auch nur stockend und so fiel das Ein- und Ansingen vor dem Konzert ein wenig kürzer aus. Trotz allem: Die Kirche war wunderschön und der Auftritt macht Lust auf die nächsten beiden.

Wer uns da hören will: Wir singen am Samstag (2.7.) um 20h in der St. Bonifatiuskirche in Dudweiler das gleiche Programm (John Rutter - Magnificat und C.V.Stanford - 3 Motetten).

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mit dem Schröderchor in Lübeck
Geschrieben um 03:40 von Martin.



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Diese Wochenende war ein Wochenende der Extreme: Wir sind Freitag von Saarbrücken nach Lübeck um am Samstag auf dem 70. Geburtstag von Silkes Vater zu singen und am Sonntag wieder zurück zu fahren. Auf beiden Strecken waren Staus, so dass wir mit allen Rasten und Staubedingten Wartezeiten statt der vom Routenplaner vorgegebenen 7h ueber 11h gebraucht haben. Aber mit Klimaanlage und 9 Leuten in einem Bus ist das dann irgendwie schon erträglich.

Was die Leute auf den Rastplätzen gedacht haben, weiß ich zwar auch nicht - wir müssen schon ein komisches Bild abgegeben haben: 9 Leute steigen aus einem Bus, gehen kurz rauchen, auf die Toilette, was trinken, stellen sich dann an den Bus, singen “Mein kleiner grdner Kaktus”, steigen ein und fahren wieder weiter.

Neben gutem und reichlichem Essen bei Silkes Eltern und der Unterbringung in einem Jugendraum der Kirchengemeinde wo wir ein (Luft-)matrazenlager aufschlugen war auch das Konzert sehr schön und danach war auch noch ein Stadtbummel durch Lübeck angesagt mit Bootstour um die Altstadt und Blick vom höchsten Kirchturm und allem was dazu gehört.

Einen schönen Ausklang fand das Wochenende mit einem Kurztrip nach Travemünde oder genauer an den Niendorfer Strand wo wir größtenteils noch kurz in die Ostsee gesprungen sind bevor es an die lange Rückfahrt ging.

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Statement
Geschrieben um 23:15 von Martin.

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Ein Film der Mitte der Neunziger spielt und von einem ehemaligen Nazi-Kollaboratuer in Frankriech erzählt der sich seitdem unter dem Schutz der Kirche versteckt hält und jetzt wegen neuer Gesetze wieder polizeilich gesucht wird. In der Hauptrolle zwar ein brillanter Michael Caine aber ich fand den Film ein wenig langatmig und mir wurden zuviele Themen angeschnitten und nicht zu Ende geführt.

Wer Verfolgungskrimis und “wer steht auf welcher Seite”-Plot-Twists mag oder auch wer sich mit der Zeit und mit dem Vichy-Regime auseinandergesetzt hat wird den Film besser finden – schlecht ist er auf keinen Fall.

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...mal wieder richtig Sommer
Geschrieben um 18:10 von Martin.


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Dank Peters und Sigis Überredungskunst hab’ ich’s dieses Jahr dann tatsächlich im Juni zum ersten Mal ins Freibad geschafft. Nachdem Gerüchte laut werden, dass das Totobad (oder Schwarzenbergbad) demnächst geschlossen werden soll war das auch höchste Zeit. Ich hatte ganz vergessen wie angenehm so ein Samstag sein kann wenn man den Nachmittag mit Wasser, Currywurst, Eis, und Sonnen verbringt. Als echten Sport kann man die paar Bahnen, die ich geschwommen bin zwar nicht bezeichnen, aber besser als nichts :-). Immerhin sind wir danach zu Fuß in die Stadt zurück.

Soviel zum Samstag, Sonntag war ich in einem sehr schönen Konzert des Schüler-Eltern-Lehrer-Chores des Gymnasiums am Schloß, die das Requiem von John Rutter aufführten und das auch sehr ausgezeichnet. Ich hoffe, unser Unichor-Konzert (auch Rutter, aber sein Magnificat) am 2.7. in Dudweiler wird wenigstens annähernd so gut…

Von dem jeden Tag ein Bild bin ich, wie man merkt inzwischen ein wenig weg, aber ich versuche wenigstens alle Sneak-Kritiken zu schreiben und dazwischen noch mindestens eins, dann bin ich mit 2 Einträgen pro Woche mit Sicherheit nicht das langsamste Blog.

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Laws Of Attraction
Geschrieben um 23:05 von Martin.

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Endlich hab’ ich’s mal geschafft, genau den Titel des Films abzufotografieren - wobei das sehr wahrscheinlich dazu führt, dass das Bild mit doppeltem Text doof aussieht :-).

Naja, heute kam auf jeden Fall Laws Of Attraction, einen Wortspiel-Titel den sie freundlicherweise nicht versucht haben zu übersetzen oder mit irgendeinem tollen Untertitel zu verunstalten. Der Film ist eine solide Romantic Comedy mit durchaus nicht 100%ig vorausschaubarer Story (wobei das nur fuer kleinere Plotdetails gilt - das Big Picture ist schon relativ offensichtlich). Julianne Moore und Pierce Brosnan spielen sehr gut und die wenigen Schauspieler, die ihren Zweikampf noch unterstützen sind gut ausgewählt. Sogar der Rom-Teil der RomCom ist schön gelungen - die Liebesszenen schaffen es gerade noch knapp am Kitsch vorbei und machen die Charaktere liebenswürdig.

Alles in Allem ist der Film ansehbar wenn man Romantic Comedies mag, aber auch nichts, was man unbedingt gesehen haben muss. Am besten packt man sich als Single ein verliebtes Pärchen, geht ins Double Feature mit Laws of Attraction und dem Schwiegermonster, schaut sich dann abends noch den gerade auf DVD erschienenen Pöltzlich Liebe” (Love, Actually) an und erschiesst sich danach.

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Geschäftsreise ins Paradies
Geschrieben um 03:30 von Martin.


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Ich kann immer noch nicht verstehen, warum ich kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt habe, nicht nach Lugano zu fahren, nur weil ein paar Projekte in der Firma anstehen und ich dadurch jetzt etwas mehr Stress habe. Das Bild wird (alleine schon durch die verwendete Kamera) nicht im Ansatz dem Ort gerecht. Ich habe selten erlebt, dass ein Blick (in diesem Fall der, den ich jeden Morgen auf dem Weg vom Hotel zum Kongress auf den See hatte) so schön sein kann, das man sich einfach nur freut, das sehen zu dürfen.

Zu den Fakten: Ich war diese Woche vom 6. bis zum 11. in der Schweiz, genauer gesagt in Lugano am Luganer See, der direkt neben dem Lago Maggiore liegt und in dessen unmittelbarer Nähe auch die Urlaubsresidenz von Queen Amidala liegt (dort wo die Hochzeit am Ende von Star Wars - Episode II stattfindet). Auch wenn ich tagsüber komplett auf einem Kongress war, fand der wenigstens in Zelten in einem Park direkt am See statt und die ganze Atmosphäre hat das 9 Stunden stehen problemlos wettmachen können.

Das Blog musste leider leiden in der Zeit, deshalb schreibe ich wenigstens jetzt noch einen Eintrag nachdem ich dank den seltsamen Anschlusszeiten des Flughafenshuttles von Hahn erst nach 3 wieder nach Saarbrücken kam. Der Tag bestand zwar nach einer kurzen Abbaukoordination beim Kongress aus Shopen und diversen Kaffees in Lugano und Chiasso, einer Autofahrt mit Mietwagen gefolgt von einer halbstuendigen (und erfolglosen) Suche nach einer Tankstelle in Bergamo nur um dann festzustellen, dass der Mietwagenvertrag wohl noch im Hotel liegt und dann einem Flug samt Sonnenuntergang über den Alpen aber irgendwie bin ich jetzt doch ein wenig gerädert…

Kleiner Nachtrag: Mein Skript hat gesponnen, weswegen dieser und der letzte Eintrag erst ein paar Tage zu spät online gehen, aber freut Euch trotzdem dran :-).

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Kung Fu Hustle
Geschrieben um 23:15 von Martin.

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Ein extrem witziger Film - das mal vorweg. Mit seinem letzten Film Shaolin Soccer zumindest in den Programmkinos bekannt geworden wird Stephen Chow mit diesem Film hoffentlich auch ein Publikum in grossen Kinos haben. Der Film ist eine teilweise sehr abstruse und teilweise auch sehr platte Parodie auf alte Kung Fu Filme, die aber mit so viel Liebe zum Detail umgesetzt und mit cooler Musik unterlegt wurde, dass es richtig Spass macht, zuzusehen. Die Charaktere sind sehr abgedreht, die Handlung an den Haaren herbeigezogen aber durchaus verstaendlich und die Gags einfach nur zum wegschreien.

Wer die Chance hat, sollte hier umbedingt reingehen - verlgeichbar ist der Film mit nichts was ich kenne, höchstens mit Bully und seinen Filmen, aber das wird ihm auch nicht gerecht.

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Urlaub auf Balkonien
Geschrieben um 23:15 von Martin.

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Nachdem ich den ersten richtig warmen Abend mit einem langen Spaziergang am Staden begonnen hatte und schon bei Marco auf dem Balkon saß sind wir im Uff de Nauwies gelandet wo man uns blöderweise schon um 11 von der Außenbestuhlung verjagt hat. Gerüchte machen sich breit, dass die Außensperrstunde am Markt aufgehoben wird - wir fänden es gut :-)

Meine Mitbewohnerin und Arno sind dann nach Hause verschwunden und Andreas und ich haben den Abend noch bei einer Flasche gutem Atac-Billigsekt auf seinem Balkon beendet. Endlich wieder warm genug, um nach 12 noch in kurzen Sachen auf dem Balkon zu sitzen! Wenn’s jetzt noch tagsüber ein klein wenig windiger wird, damit die Sonne nicht grad so brennt kann der Sommer kommen.

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Das Schwiegermonster
Geschrieben um 23:00 von Martin.

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Heute lief das Schwiegermonster (Originaltitel Monster-in-Law). Wie ich finde eine sehr gute Komödie, mit herrlich schwarzem Humor und guten Schauspielern. Jane Fonda spielt fantastisch und es ist erstaunlich, wie gut sie sich gehalten hat. Einziger Wermutstropfen ist der Soundtrack - da ist gar nichts hängen geblieben, noch nicht mal die Songs die vorkommen.

Alles in allem solide 4 Sterne - wenn man das Genre mag sollte man ihn sich ankucken.

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May the force be with you!
Geschrieben um 15:50 von Martin.

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Gestern Abend hatte das lange Warten ein Ende: ich war endlich in Episode III. Dank Landstuhl auch in der englischen Originalfassung, was sich auf jeden Fall gelohnt hat wenn ich mir den deutschen Ton von Episode II lausche, den meine Mitbewohnerin gerade im Nachbarzimmer kuckt.

Ich war begeistert und finde ihn deutlich den besten der 3 Prequels, finde ihn (Fans werden mich steinigen) sogar besser als Episode VI. Meiner Meinung nach ist es Lucas gelungen, alle Storyfäden so zu verbinden, dass der Übergang zu der alten Trilogie nahtlos erfolgen kann. Auch das Verhältnis aus Action und Story ist sehr angenehm und gerade auch die eher ruhigen Stellen, in denen der fortwährende innere Konflikt von Anakin gezeigt wird sind gut umgesetzt.

Natürlich ist die Technik ebenfalls atemberaubend - man mag oft nicht glauben, dass da wirklich CGI zum Einsatz kam - aber der Film gewinnt nicht dadurch sondern durch eine gut geführte Story.

Musik ist für mich immer ein wichtiger Punkt bei Filmen und in der Abteilung wird man auch von dem letzten der sechs Filme nicht enttäuscht. Die Mischung aus neuen Themen aber auch gerade das Zitieren der Themen aus 4-6 und auch den beiden anderen Prequels fügt sich zu einem sehr guten Soundtrack zusammen.

Trotz allen (notwendigen) Ernstes in der Handlung nimmt sich der Film auch einige witzige Momente heraus, die nicht so aufgesetzt wirken wie Jar Jar in Episode I sondern schaffen die Spannung etwas aufzulockern.

Das Bild links ist die abgelaufende Uhr im Foyer des Kinos - bei dem Film hab’ ich mich dann doch nicht getraut, ein Stück der Leinwand zu fotografieren :-)

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Bis an die Grenzen des ÖPNV
Geschrieben um 15:02 von Martin.



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Was Ihr seht, ist ein Bild der letzten 19 Richtung Stadt vom AStA-Bandfestival. Man hätte sich ja denken können, dass der voll wird, aber so voll… Die Leute, die noch an der Campus-Haltestelle standen, als wir mit deutlicher Überbeladung Richtung Stadt fuhren tun mir ein wenig leid, aber der letzte Bus auf einem noch stark besuchten Festival ist wirklich keiner, auf den man knapp laufen sollte.

Trotz der engen (aber witzigen) Rückfahrt - das Festival war klasse: 3 locations, viele Leute, gutes Wetter, so dass man auch mal draußen sein konnte ohne zu frieren. Viele nette Leute dagewesen und einige gute Bands gesehen.

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Blind Date wird immer schlimmer
Geschrieben um 23:00 von Martin.

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Statt heute irgendeine offizielle Vorpremiere vn Episode III zu sehen musste ich natürlich Traditonsgebunden ins Blind Date gehen. Wie unschwer vorauszusehen durften wir dann Erkan und Stefan in ihrem mittlerweile dritten Kinoabenteuer erleben, wobei die Freude hier zweifelhaft ist.

Über den Film sollte ich besser keine Worte verlieren - er war immerhin besser als der zweite Teil, aber das ist auch nicht sehr schwer… Amüsiert haben ir uns trotzdem, schließlich ist es immer noch besser einen schlechten, aber witzig gemeinten Film im Sneak zu sehen, als irgendetwas, was erst gemeint war, diesen Anspruch aber nicht hält und dann nur noch langweilig ist.

Was den Genuss nicht besser gemacht hat, war die Tatsache, vorher per SMS informiert zu werden, dass Philip und Miri gerade im O-Ton-Sneak in Düsseldorf Star Wars sehen, aber bis Samstag halte ich das auch noch aus.

Wenn die MPAA mich nicht verfolgt gibt´s ab jetzt jeden Mittwoch die Sneakkritiken mit Bild aus dem Film - ich denke eine ernshafte Absicht, damit der Filmindustrie zu schaden kann man mir nicht unterstellen, und ein Frame in 640x480 Pixeln sollte auch nicht allzu schlimm sein.

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Geburtstag bei Miri
Geschrieben um 22:45 von Martin.


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Heute war ausgiebiges Feiern bei Schreibers angesagt. Anlässlich ihres Geburtstages lud Miri zum Brunchen-Schwenken-Kaffeetrinken zu ihren Eltern nach Birkenfeld ein. Jeder der Gänge hätte zwar alleine zur Sättigung gereicht, aber wir haben uns alle Mühe gegeben, trotzdem wenig Reste zu machen - es war einfach zu lecker.

Im Bild Migges nebst Sohn, den ich noch gar nicht gesehen hatte und der wenn man ihn nicht gerade fotografiert auch mindestens so fröhlich kuckt wie sein Papa.

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Endlich mal Sonne
Geschrieben um 17:26 von Martin.


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Nachdem ich schon viel zu selten ausnutze, so nah am Staden zu wohnen hat’s heute endlich mal geklappt und wir konnten wenigstens noch ein paar sonnige Minuten geniessen

Im Bild ist Peter, der das Pech hatte mir gegenüber zu liegen während ich mich wieder dran gewöhne regelmäßig Bilder mit dem Handy zu machen damit ich auch Material für die Seite habe.

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Türen schließen selbsttätig
Geschrieben um 21:14 von Martin.

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Für alle die jetzt nur denselbigen verstehen, hier der Versuch eines Willkommenstextes:

Ich trage mich schon seit längerem mit dem Gedanken, endlich mal meine Seiten neu zu machen und wollte auch immer schon eine Art Blog anfangen. Das gepaart mit dem Wunsch, die Handykamera einer sinnvollen Verwendung zuzuführen endete in den Seiten, die Ihr vor Euch seht.

Wie oft hier was neues kommt, und was so an Einträgen zu erwarten ist weiss ich selber noch nicht, also lasst Euch mit mir überraschen :-)

Viel Spaß, Martin.

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Blick auf den Hölderlinturm
Geschrieben um 16:45 von Martin.


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Ende April habe ich Gucky in Tübingen besucht und dabei auch gleich ein paar Touristenfotos geschossen, damit ich auch eine virtuelle Ansichtskarte in mein zu der Zeit noch in Planung befindliches Blog kleben zu können. Hier also eine solche: Der Hölderlinturm.

Falls die Farben des Bildes das noch nicht deutlich herüberbringen: Es war kalt, windig und hat geregnet.

Trotzdem schöne Stadt - für das Wetter kann sie ja nix und auch das Wochenende im ganzen war sehr nett.

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Der mit der dummen Idee
Geschrieben um 23:00 von Martin.
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Wenn Hendrik nicht vor ein paar Wochen mal gesagt hätte ‘Bau doch mal Deine fundierteshalbwissen-Seite im Stil der Zeit-Wissen neu’ wäre Euch das alles hier erspart geblieben.

Aus diesem Grunde gebührt ihm auch der erste Eintrag und auch mein Dank, da die Idee wirklich gut ist und mir endlich den nötigen Kick gegeben hat, mal meine Seiten neu zu gestalten.

Ursprungsfoto
powered by blosxom

Die Vorlagen für die Hintergrundbilder sind größtenteils von mir oder von Leuten, die mit mir Segeln waren, die CT-Scans im Hintergrund sind von meinem Kopf und von 1997 und alle Texte sind von mir. An dieser Stelle einen großen Dank an Axel Beckert, ohne dessen Hilfe und Codebeispiele ich noch ca. 2 Jahre gebraucht hätte um durch Blosxom durchzusteigen :-).

Martin Gisch - Großherzog-Friedrich-Str. 70 - 66121 Saarbrücken

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