Die Saarbahn als moderne Arche
Geschrieben um 23:10 von Martin.

Titelbild

Das Bild ist Samstag mittag kurz vor fünf entstanden, als der Sturm schon über Saarbrücken gezogen war. Eine halbe Stunde vorher hatte ich erbsengrossen Hagel am Bahnhof in einer Geschwindigkeit, dass der Boden weiss war bevor es wegschmelzen konnte (immerhin haben wir Ende Mai..). Als ich dann zurückfuhr regnete es immer noch stark und an der Johanneskirche stand das Wasser in der Saarbahnhaltestelle und die Saarbahn fuhr durch die Flut. Die anderen Saarbahnhaltestellen sahen ähnlich schlimm aus, aber an der Johanneskirche musste ich dann doch mal ein Bild schiessen.

Für eines war der Sturm gut: Ich hab’ mal wieder ein Bild für’s Blog :-). In den letzten drei Wochen war an herausragendem Event die Taufe von Jonah zu verzeichenen, bei dem ich Pate wurde (Der kleine war sogar schonmal im Blog, als ich seine Mutter wegen ihres Multitaskings lobte). Irgendwie war die Feier so schön und vor allem auch so gut fotografisch dokumentiert, dass ich selber keine Handybilder schoss, deshalb hier nur die Kurzmitteilung.

Wenn nicht was in der Firma dazwischengekommen wäre hätte es jetzt auch Bilder aus Hamburg geben können, das ich eigentlich über das letzte Wochenende besuchen wollte (genauergesagt Rainer und Manuel die dort wohnen), aber dafür gibt’s nächste Woche Bilder aus Heiligenbösch wo wir mit dem Chor über Christi Himmelfahren hinfahren.

Kino darf nicht fehlen, auch wenn’s in letzter Zeit fast nur für’s Sneak reicht:

16 Blocks - Spannend. Interessanter Thriller mit Bruce Willis und Mos Def. Nichts herausragendes aber sehr gut anschaubar.

Deine, Meine und Unsere - Unnötig. Remake einer Familiencomedy. Ein paar gute Gags aber zu schmalzig im Abgang.

Tsotsi - Beklemmend. Diesjähriger Gewinner des Fremdsprachenoscars. Wird häufig mit City of God verglichen, auch wenn die Handlung hier in die Slums von Johannisburg verlegt wurde, wobei ich City of God besser fand.

Silent Hill - Grau. Videospieladaption, die ich anfangs ganz gut fand von den Horroreffekten und der Optik, der gegen Schluss meiner Meinung nach zu abgedreht und erklärungslastig wird und dadurch seinen Horror verliert. Soll sehr nah am Spiel sein (auch von Musik und Kameraperspektiven), kann ich aber nicht beurteilen.

C.R.A.Z.Y. - Cool. Coming-of-age / Coming-out / 70er/80er - Drama/Comedy aus Canada. Stellenweise ein wenig langatmig aber ein schöner und oft leicht surrealer Film über das Aufwachsen eines kanadischen Jungen, der an Weihnachten 1960 geboren wurde.

Ursprungsfoto
Senza una mosca e senza alcool
Geschrieben um 02:20 von Martin.


Titelbild

Heute ein Beitrag zur Berichterstattung eines schönen rautavistischen Experimentes zur Herstellung von Sambucca ohne Alkohol. Der seltsame Untertitel sagt auch genau nur das aus - “Sambucca con mosca” heisst der Sambucca wenn er “mit Mücke”, sprich mit Kaffeebohnen getrunken wird, aber die haben wir dann auch weggelassen.

Initiiert wurde das Experiment von den beiden (laut Wikipedia) berühmten Rautavistikern Peter “..pan” Rullmann und Christoph “Herr” Stahl (ersteren sieht man unten mit Krone am Fahrad, aufgenommen nach der Party von letzterem, dessen Küche auch für das Experiment herhalten musste).

Hier die Anleitung für’s Nachmixen: Man nehme ein Glas Sambucca, zünde den Alkohol an und stelle das Glas schräg (am besten an einer Herdplatte oder etwas anderem feuerfesten), damit Sauerstoff nachkommen kann und brenne den Alkohol ganz aus. Ein guter Indikator für die etwa 50%ige Vernichtung des Alkohols ist das Zerspringen des Glases (im Bild schon passiert was man an dem charakteristischen, gezackten Rand des Glases sieht. Eine kleine Randbemerkung: Um den Geschmack der Glasscherben nicht im Endprodukt zu haben sollte das abgekühlte Sambuccakonzentrat durch einen Aromafilter gegossen werden.

Damit das ganz jetzt nicht zu süß wird sollte die Menge Alkohol, die verbrannte (40%) durch Wasser wieder aufgefüllt werden. Das Resultat kann “on the Rocks” genossen werden.

Der Geschmack ist leicht ölig und sehr intensiv nach Anis und Zucker. Weitere Tests mit zusätzlicher Verdünnung oder feuerfesten Gefässen stehen noch aus.

Hier zum Abschluss das Bild des Ideengebers - zu seiner Entschuldigung sei anzumerken, dass die Party eine Kostümparty war und er (zumindest meines Wissens nach) sonst nicht um halb fünf mit Krone auf dem Rad durch Saarbrücken unterwegs ist.

Ursprungsfoto König Peter
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Die Vorlagen für die Hintergrundbilder sind größtenteils von mir oder von Leuten, die mit mir Segeln waren, die CT-Scans im Hintergrund sind von meinem Kopf und von 1997 und alle Texte sind von mir. An dieser Stelle einen großen Dank an Axel Beckert, ohne dessen Hilfe und Codebeispiele ich noch ca. 2 Jahre gebraucht hätte um durch Blosxom durchzusteigen :-).

Martin Gisch - Großherzog-Friedrich-Str. 70 - 66121 Saarbrücken

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