Naja, in dem Fall wohl eher “Onkel, wir danken Dir” aber nachdem ich mich schon nicht überwinden konnte, die Jungs vom Klaviertransport mit diesen Worten zu begrüssen (was bestimmt noch nie jemand gemacht hat) müsst Ihr drunter leiden. Nach Anderthalb Jahren seit zum ersten Mal die Idee im Raum stand mein Wohnzimmer mit einem Klavier - damals das meiner Tante - zu verschönernist es jetzt - auch wenn’s ein anderes Klavier ist endlich Wirklichkeit. Der nette Nebeneffekt war, dass ich dadurch innerhalb der letzten 9 Monate mein Zimmer komplett umgebaut habe um dem “Baby” Platz zu schaffen. Ich weiss jetzt was man unter Netzbautreib versteht ;-).
Noch nichtmal sehr verstimmt ist’s und auch wenn der 1,05m Korpus in den 3,60m Raumhöhe etwas verloren wirkt klingt es in dem grossen Raum fast schon zu gut - ich warte auf die ersten Klagen der anderen Parteien im Haus. Der Nachteil gegenüber einem Digitalen Instrument ist halt, dass ich kaum Abends spielen werde und wann ausser am Wochenende bin ich schonmal vor 22h zu Hause (und ob man um neun noch spielen sollte sei auch dahingestellt).
Nicht vor zehn zu Hause war ich auch (Vorsicht schlechte Überleitung) am letzten Mittwoch als im Sneak Step Up lief, ein sehr vorrausschaubarer Junge-aus-Ghetto-putzt-in-Musikakadenie-und-tanzt-am-Schluss-im-Rahmen-der- Abschlussarbeit-seiner-neuen-Freundin-aus-gutem-Hause-so-gut-dass-er-ein-Stipendium-bekommt-Film. Muss man sonst gar nix zu sagen :-).
In Deutschland - Ein Sommermärchen war ich am Wochenende. Schöner Film, aber nichts wirklich weltbewegendes. Er hat die Stimmung schön eingefangen - man durchlebt alle Hochs und Tiefs wiederwie während der WM. Was ich seltsam fand ist, wieviel Wortmann an Wissen voraussetzt und damit den Film nur für Leute interessant macht, die die WM auch verfolgt haben. Beispielsweise sind nie Namen der Interviewten eingeblendet und viele Ereignisse werden kommentiert ohne dass sie vorher eingeführt wurden.
So. Das war mein vierter und bisher längster mobil geschriebener Artikel und ich schlaf dann mal und träum von dem Klavier.
Die Vorlagen für die Hintergrundbilder sind größtenteils von mir oder von Leuten, die mit mir Segeln waren, die CT-Scans im Hintergrund sind von meinem Kopf und von 1997 und alle Texte sind von mir. An dieser Stelle einen großen Dank an Axel Beckert, ohne dessen Hilfe und Codebeispiele ich noch ca. 2 Jahre gebraucht hätte um durch Blosxom durchzusteigen :-).
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