Es ist eine interessante Erfahrung, auf eine Veranstaltung zu gehen, ohne irgendeine Idee zu haben, was einen erwartet. Auf der Karte, die ich geschenkt bekam stand nur, dass eine Lesung wäre, ein kurzes Googlen ergab, dass der Autor selber liest, dass das Buch dieses Jahr erst herauskam und dass es sich um eine fiktive Autobiografie eines Scharlatans aus dem 18. Jahrhundert handelt.
Was mich dann positiv überraschte ist, dass der Autor neben seiner Schreiberei auch Mitglied im magischen Zirkel ist und seine Lesung immer wieder unterbrach und zum Thema der gelesenen Passagen passende Zaubertricks vorführte.
Der Abend war der Start einer Reihe von Lesungen in der neu eröffneten Buchhandlung Buchspecht, und man kann mit Spannung erwarten, was noch an Büchern und Autoren dort (ge)lesen wird.

