Gerade gefunden (peinlicherweise über Spiegel Online, aber wie sehr die das Meinungsbild heutiger IT-Leute prägen, wäre eher einen eigenen Artikel wert):
Eine Rede von William Safire, einem (kürzlich verstorbenen) Redenschreiber von Nixon, der für den Fall, dass Armstrong und Aldrin zwar Landen aber nicht mehr starten können schonmal eine Rede vorbereitet hatte. Wie auch der zugehörige Artikel schreibt, ist das ein interessanter Blick in ein Paralleluniversum, in dem Dinge anders liefen als bei uns. Darüber gibt’s noch nicht mal eine Sliders-Folge ;-).
Wir schauen im Moment “The West Wing” schauen, eine Serie, die einer fiktiven Präsidentschaft im Weissen Haus folgt und sich mit den Menschen beschäftigt, die mit dem Präsidenten zusammen die Regierung am Laufen halte. Das gleichzeitige Aufsetzen von einer positiven und einer negativen Rede zu irgendwelchen Weltereignissen wurde dort auch schon thematisiert, aber es ist spannend, solche nicht verwendeten Drafts auch mal aus dem echten Leben zu sehen. Die Rede von Obama, wenn er die Wahl verloren hätte würde ich z.B. auch gerne mal lesen. Oder die von Clinton, wenn das Impeachment anders ausgegangen wäre.
Wie die Rede jetzt unter den Mondlangungsfake-Verschẅorungstheoretikern gesehen wird, ist auch fraglich. Wusste Safire wirklich nichts von den Filmaufnahmen? Ist es das Dokument einer Exitstrategie, falls Aldrin und Armstrong nicht dichtgehalten hätten? War es eine bewusste Fehlinformation um nicht zu offenbaren, dass man den Ausgang der Mission genau im Drehbuch nachlesen hätte können? Fragen über Fragen. Und das, wo wir gerade gestern in der Mensa darüber geredet hatten, warum man denn mit Hubble den Beweis der Mondlandung nicht machen kann (Antwort: Auflösung zu schlecht).
Hier eine Kopie der Rede: (-> Original)




Re: It's just a small step for man
Wow, das ist leider völlig an mir vorbeigegangen. Aber wirklich interessant. Ich liebe Was-wäre-wenn-Geschichten, aber das ist schon fast makaber. Vielleicht sollte ich nochmal Apollo 13 angucken.
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