Erstmal ein frohes neues (Ahem) 2006!
Das Jahr fing ausgesprochen ruhig und erholsam in Ehningen bei Stuttgart an mit Wein, Kindern und Gesang (von allem viel). Wir hatten auch richtig schönen Schnee und waren (bis auf die Bahnstrecke neben dem Haus) sehr ruhig und abgeschieden in dem Haus. Alles in allem sehr entspannend. Wie idyllisch es war zeigt das rechte Bild.
Die Tage davor habe ich bei meinen Eltern verbracht mit Familienfeiern, Hausmusik und Spaziergängen (was das linke Bild zeigt). Die zugehörigen Abende und Nächte war ich in Birkenfeld mit einem Grossteil der Abijahrgänge um meinen herum und habe wieder mal genügend Lebensgeschichten gehört die ich dann bis nächstes Jahr wieder mit all den Leuten, die ich getroffen habe vermischen kann um jeden nochmal zu fragen wo er denn studiert und wie’s ihm so geht :-).
Wie man an den beiden Bildern sieht, war ich motiviert, dazu ausgedehnte Blogeinträge zu verfassen, aber irgendwie hat mich als ich von der Chorfreizeit zurückkam erstmal das Leben wieder eingeholt und mir zu wenig Zeit gelassen, angemessen lange zu texten. Bevor das mit diesem Argument jetzt nie was wird hier also ein wenigstens kurzer Eintrag.
Das Bild, welches den heutigen Eintrag ziert ist übrigens der Unterschenkel meiner Schwester, den sie sich kurz vor Silvester beim Schlittenfahren brach, was ihr einiges an Metall im Fuß und einen mehrwöchigen Urlaub samt Kind bei unseren Eltern einbrachte. Ich möchte mich, die Abstraktheit solcher Röntgenbilder bewundernd der Meinung ihres Freundes anschliessen, der sich freute, dass es noch kein Farbröntgen gibt.
Noch im letzten Jahr habe ich dann die zwei Blockbuster, auf die ich das ganze Jahr gewartet habe gesehen (nachdem ich den Plan, nach Landstuhl zu fahren aufgab leider nur in Deutsch), einmal Sneak verpasst (wegen der Chorfahrt) und hier alle Kurzkritiken:
Dick und Jane – Ganz nett. Die Sneakeröffnung für 2006, ein Remake mit Jim Carrey und Téa Leoni in den Hauptrollen als Ehepaar, das gerade wegen New Economy im Geld schwimmt und sich schwer von seinem Lebensstil trennen kann als er seinen Job verliert. Sie greifen danach zu allen Mitteln und fangen an Banken auszurauben um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Das Original soll wohl besser sein, aber ich fand das Remake auch ganz nett und erstaunlich wenig nervig.
The Fog – Unnötig. Das Remake widerum hätte man sich echt sparen können und sollen. Das Carpenteroriginal ist große Klasse und die neue Version einfach nur grottenschlecht. Besser in der Videothek den alten ausleihen ist mein Tip.
Die Geisha – Wunderschön. Sehr stimmige Literaturverfilmung über das Leben einer der letzten Geishas Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Story ist sehr schön und teilweise fast schon zu kitschig, aber alles in allem ist es ein sehr guter Film. John Williams - der für seinen Soundtrack einen Golden Globe bekam - hat auch definitiv die richtige Entscheidung getroffen, diesen Film der Vertonung des vierten Potters vorzuziehen.
Die Chroniken von Narnia – Fantasyspektakel. Auch wenn ich die Bücher schöner fand, ist der Film eine klasse Umsetzung. Man hat nie das Gefühl “oh, den hatte ich mir aber anders vorgestellt”, da sich die Optik des Filmes stark an den Illustrationen der Bücher orientiert. Auf den zweiten Teil der Verfilmung (Prince Caspian, soll 2007 kommen) bin ich sehr gespannt, aber wenn es so weiter geht bin ich sehr zufrieden.
King Kong – Kunst. Reingehen, reingehen, reingehen! Ich war hin und weg von der Ausdruckskraft Jacksons. Der Film ist einfach nur grosses Kino und grosse Kunst. Aller Vorurteile zu Actionlastig zu sein sind unbegründet - man hat zwar eine lange Actionsequenz in der Mitte aber die ist notwendig und fällt mit ihren 30-40 Minuten bei einer Filmlänge von fast 3 Stunden nicht wirklich auf. Der Film ist einfach zum geniessen.
Die Vorlagen für die Hintergrundbilder sind größtenteils von mir oder von Leuten, die mit mir Segeln waren, die CT-Scans im Hintergrund sind von meinem Kopf und von 1997 und alle Texte sind von mir. An dieser Stelle einen großen Dank an Axel Beckert, ohne dessen Hilfe und Codebeispiele ich noch ca. 2 Jahre gebraucht hätte um durch Blosxom durchzusteigen :-).
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