Das Geheimnis des Cagliostro
Lesung mit Michael Schneider beim Buchspecht
Geschrieben um 23:15 von Martin.



Es ist eine interessante Erfahrung, auf eine Veranstaltung zu gehen, ohne irgendeine Idee zu haben, was einen erwartet. Auf der Karte, die ich geschenkt bekam stand nur, dass eine Lesung wäre, ein kurzes Googlen ergab, dass der Autor selber liest, dass das Buch dieses Jahr erst herauskam und dass es sich um eine fiktive Autobiografie eines Scharlatans aus dem 18. Jahrhundert handelt.

Was mich dann positiv überraschte ist, dass der Autor neben seiner Schreiberei auch Mitglied im magischen Zirkel ist und seine Lesung immer wieder unterbrach und zum Thema der gelesenen Passagen passende Zaubertricks vorführte.

Der Abend war der Start einer Reihe von Lesungen in der neu eröffneten Buchhandlung Buchspecht, und man kann mit Spannung erwarten, was noch an Büchern und Autoren dort (ge)lesen wird.

Des is a rischtich Hochzichzeitung
Geschrieben um 18:08 von Martin.


Titelbild

Die Traumhochzeit um die es geht war die von Miriam und Philip, für die ich mit Weiny zusammen die Hochzeitszeitung gemacht habe. Das Bild ist logischerweise auch etwas älter, aber sollte vor der Hochzeit ja noch nicht online gehen (die am 3. Dezember war, wobei die Zeitung schon Ende November Richtung Druckerei ging). Es dokumentiert schön welches Chaos man sich in der Wohnung schafft wenn man 16 Seiten layouten will und gar nicht weiss, wo zwischen Scanner, Drucker, Korrekturfahnen und Babybildern man noch sich selber und seine Tasse Kaffee hinstellen will.

Aber soviel zum Aufhänger - die Hochzeitsfeier war wunderschön (sie haben auch beide “Ja” gesagt). Das Essen war toll, das Ambiente klasse und trotz der formellen Gelegenheit war es ein erfreulich lockeres und unkompliziertes Fest.

Ursprungsfoto
Italien feiert das Achtelfinale
Geschrieben um 19:22 von Martin.


Titelbild

Man dachte ja schon nachdem die Deutschen ihren Sieg über Ecuador feierten, dass da kaum Steigerung möglich wäre, wenn wir denn erstmal Weltmeister sind, aber was die Italiener gestern in Saarbrücken gemacht haben belehrt eines besseren. Irgendwie ist das Feiern der Deutschen zwar ausgelassen und euphorisch aber der Deutsche hält sich im Autokorso immer noch an die Verkehrsregeln was nicht wirklich der Art der Italiener entspricht.

Zwischen sieben und acht Uhr war die Wilhelm-Heinrich-Brücke (siehe Bild links, aufgenommen von der Taxischleife vorm UT) gefüllt mit ausgelassenen Italienern, wild Fahnen schwenkend und ihre mitten auf der Brücke geparkten Autos völlig ignorierend – wer mag auch schon weiterfahren wenn’s doch hier gerade so schön ist. Die Schlange staute sich zurück bis zum Haus der Zukunft, bunt gemischt aus deutlich genervt kuckenden Fussballmuffeln oder Tschechenfans und ebenfalls vielen Italienern die, wenn sie genervt waren, dann nur darüber, nicht weiter vorne bei ihren Landsmännern und -frauen zu stehen.

Die Busspur war (siehe das Bild unten) dicht an dicht gefüllt bis hoch zum Beethovenplatz und an den drei 19’ern, die man sah konnte gut die Zeit ablesen, die der Stau schon bestand. Die eben noch für ihren Fahrstil gelobten Deutschen können eins leider nicht gut: Vor Kreuzungen warten, was hier dann zum Verhängnis wurde, da sowohl die Kreuzung an der Kaiserstrasse als auch die am Haus der Zukunft durch “ich fahr schonmal vor bei grün”-Versuche, die natürlich auch nicht weiterkamen nun auch in der Orthogonalen gesperrt waren…

Alles in allem ein schönes Chaos, in dem man als Fussgänger problemlos noch Vorwärts kam, wenn man davon absah, dass beim Strasseüberqueren immer wieder Autos direktneben einem Hupen und “Italia” schreien :-)

Ursprungsfoto WM in der Dudweilerstrasse
Martin - Fussball 0:1
Geschrieben um 17:30 von Martin.

Titelbild

Da ich zu allem, was ich gerne schreiben würde vergesse Bilder zu machen gibt’s erstmal ein paar vom Bild losgelöste Zeilen:

Die versprochenen Bilder aus Heiligenbösch zum Beispiel sind hier nicht, Yasuo hat ungefähr 800 oder so gemacht, da wollte ich nicht noch mit dem Handy versuchen hinterherzukommen. Ein kurioses Bild hatte ich noch von einem Baum gemacht, dessen komplette Blätter von kleinen, roten, länglichen Dingen besetzt waren und hätte ein Suchbild angeboten, aber Silke hat sie schon per Google als eine Gallwespenart identifiziert und die Bilder aus der Wikipedia unterscheiden sich von meinen auch nur durch die dort vorhandene Schärfe… ALso keine Bilder, aber das Wochenende war trotzdem sehr schön :-).

Der Untertitel zeigt ein verlorenes Match gegen die WM an. Vor dem ersten Spiel dachte ich noch, dass mich das ja alles nicht interessiert und war genervt von dem ganzen Hype. Aber die WM hat geschafft wie ein schlechter Sommerhit durch stetes Tropfen den Stein zu höhlen und mich in einem kurzen Moment der Selbsterkenntnis erschrecken lassen als ich als bezeichneter Fussballkuckmuffel Mittwoch mit Trikot, Fahne und Schwarz-rot-goldenen Streifen im Gesicht beim “Public” Viewing in Sigis Garten sass. Bilder davon gibt’s dann hoffentlich wirklich bald mal – sind ja noch mehr Spiele.

Was ihr auf dem Bild von heute seht, ist eine riesige Menge von PET-Deckeln nebst meinem Schatten. Der Haufen ist letzter Zeuge des Versuchs auf dem Gelände der alten Zeche in vVon der Heydt eine Recyclingfirma zu etablieren. Dort war ich an einem der (inzwischen endlich regelmäßiger kommenden) schönen Sonnentage mit Andreas und seinem Hund unterwegs, der dort in der Nähe im Zwinger ihres zukünftigen Hauses wohnt. Das Gelände der Zeche hat mich wieder mal ärgern lassen, keine hochauflösende Kamera im Handy zu haben, dort hätte es sich echt gelohnt. Ein paar Bilder (wenn auch teilweise unscharf und schlecht aufgelöst) musste ich dann doch mit dem Handy schiessen:

Ursprungsfoto
ElektroFensterHalleSchuppenTüten
Senza una mosca e senza alcool
Geschrieben um 02:20 von Martin.


Titelbild

Heute ein Beitrag zur Berichterstattung eines schönen rautavistischen Experimentes zur Herstellung von Sambucca ohne Alkohol. Der seltsame Untertitel sagt auch genau nur das aus - “Sambucca con mosca” heisst der Sambucca wenn er “mit Mücke”, sprich mit Kaffeebohnen getrunken wird, aber die haben wir dann auch weggelassen.

Initiiert wurde das Experiment von den beiden (laut Wikipedia) berühmten Rautavistikern Peter “..pan” Rullmann und Christoph “Herr” Stahl (ersteren sieht man unten mit Krone am Fahrad, aufgenommen nach der Party von letzterem, dessen Küche auch für das Experiment herhalten musste).

Hier die Anleitung für’s Nachmixen: Man nehme ein Glas Sambucca, zünde den Alkohol an und stelle das Glas schräg (am besten an einer Herdplatte oder etwas anderem feuerfesten), damit Sauerstoff nachkommen kann und brenne den Alkohol ganz aus. Ein guter Indikator für die etwa 50%ige Vernichtung des Alkohols ist das Zerspringen des Glases (im Bild schon passiert was man an dem charakteristischen, gezackten Rand des Glases sieht. Eine kleine Randbemerkung: Um den Geschmack der Glasscherben nicht im Endprodukt zu haben sollte das abgekühlte Sambuccakonzentrat durch einen Aromafilter gegossen werden.

Damit das ganz jetzt nicht zu süß wird sollte die Menge Alkohol, die verbrannte (40%) durch Wasser wieder aufgefüllt werden. Das Resultat kann “on the Rocks” genossen werden.

Der Geschmack ist leicht ölig und sehr intensiv nach Anis und Zucker. Weitere Tests mit zusätzlicher Verdünnung oder feuerfesten Gefässen stehen noch aus.

Hier zum Abschluss das Bild des Ideengebers - zu seiner Entschuldigung sei anzumerken, dass die Party eine Kostümparty war und er (zumindest meines Wissens nach) sonst nicht um halb fünf mit Krone auf dem Rad durch Saarbrücken unterwegs ist.

Ursprungsfoto König Peter
Jedes Mal atemberaubend gut
Geschrieben um 21:38 von Martin.


Titelbild

Wer noch die Zeit hat (und das Glück, Karten zu bekommen, was ich bezweifele) sollte sich Flic Flac anschauen, die noch bis Sonntag in Saarbrücken gastieren.

Ich war dort mit Nina und war wie schon die ersten Male als der Zirkus in Saarbrücken war sehr beeindruckt, obwohl eigentlich gar nicht so von Zirkus begeistert bin. Die Artisten von Flic Flac machen einfach atemberaubende Acts und haben wieder ein schönes Programm zusammengestellt.

Bild ist von aussen und in der Halbzeitpause entstanden – drinnen fotografieren wollte ich dann doch nicht.

An die mitlesenden Exilsaarländer: Flic Flac ist vom 2. bis 18. September in Düsseldorf.

Ursprungsfoto
Bis an die Grenzen des ÖPNV
Geschrieben um 15:02 von Martin.



Titelbild

Was Ihr seht, ist ein Bild der letzten 19 Richtung Stadt vom AStA-Bandfestival. Man hätte sich ja denken können, dass der voll wird, aber so voll… Die Leute, die noch an der Campus-Haltestelle standen, als wir mit deutlicher Überbeladung Richtung Stadt fuhren tun mir ein wenig leid, aber der letzte Bus auf einem noch stark besuchten Festival ist wirklich keiner, auf den man knapp laufen sollte.

Trotz der engen (aber witzigen) Rückfahrt - das Festival war klasse: 3 locations, viele Leute, gutes Wetter, so dass man auch mal draußen sein konnte ohne zu frieren. Viele nette Leute dagewesen und einige gute Bands gesehen.

Ursprungsfoto
Geburtstag bei Miri
Geschrieben um 22:45 von Martin.


Titelbild

Heute war ausgiebiges Feiern bei Schreibers angesagt. Anlässlich ihres Geburtstages lud Miri zum Brunchen-Schwenken-Kaffeetrinken zu ihren Eltern nach Birkenfeld ein. Jeder der Gänge hätte zwar alleine zur Sättigung gereicht, aber wir haben uns alle Mühe gegeben, trotzdem wenig Reste zu machen - es war einfach zu lecker.

Im Bild Migges nebst Sohn, den ich noch gar nicht gesehen hatte und der wenn man ihn nicht gerade fotografiert auch mindestens so fröhlich kuckt wie sein Papa.

Ursprungsfoto
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Die Vorlagen für die Hintergrundbilder sind größtenteils von mir oder von Leuten, die mit mir Segeln waren, die CT-Scans im Hintergrund sind von meinem Kopf und von 1997 und alle Texte sind von mir. An dieser Stelle einen großen Dank an Axel Beckert, ohne dessen Hilfe und Codebeispiele ich noch ca. 2 Jahre gebraucht hätte um durch Blosxom durchzusteigen :-).

Martin Gisch - Großherzog-Friedrich-Str. 70 - 66121 Saarbrücken

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