Dualscreen heisst auch Dualcable…
Geschrieben um 14:52 von Martin.

Kleiner Tipp, falls jemand seine X-Config unter (k)ubuntu 7.10 debuggen will: Wenn man eine Nvidia Karte hat (in meinem Falle eine 7100 GS) und bisher alles immer klappte mit zwei Monitoren angeschlossen (genauergesagt LCD Bildschirm am DVI-Ausgang und Plasma-Fernseher am VGA-Ausgang) sollte man froh sein. Wenn dann nach einem Neustart der bisher problemlos laufende Parallelbetrieb zweier X-Server (damit auf beiden Geräten die native Auflösung gefahren werden kann) nicht mehr funktioniert und egal was man tut immer nur ein lapidares ”Unable to find available Display Devices for screen 1” im Xorg.log steht sollte man seine Kabelverbindungen überprüfen.

Auf die Idee, dass das plötzliche Nichterkennen des Plasmafernsehers daran liegt, dass das Kabel beim Aufräumen rausgerutscht ist bin ich erst nach ein paar Stunden debuggen und ziellosem xorg.conf-Verbiegen gekommen. Den normalen Betrieb stört es wohlgemerkt gar nicht, wenn das Kabel mal rausrutscht (man hat solange dann halt kein Bild, klar), nur beim Hochfahren des X-Servers startet der nur dann beide, wenn wirklich an den Anschlüssen der Grafikkarte auch ein Anzeigegerät hängt.

DNS wird teuer
Vorsicht! Er setzte Shell Accounts ein
Geschrieben um 23:26 von Martin.

  “Herr wirf Hirn vom Himmel” sagte einer der Commodore IT-Supportler immer wenn er von seinen Touren von den Läden zurückkam über deren fehlendes technisches Sachverständnis. Das möchte man auch rufen, wenn man hört, dass in Amerika jemand zu 60000 Dollar verklagt wurde, weil er host -l aufrief und die Ergebnisse veröffentlichte… Das ganze Desaster gibt’s hier bei Heise aber die spannenste Stelle gleich als Zitat – schöner hätt’ man’s auch nicht erfinden können:

Das Gericht stellte fest, dass Ritz dabei seine “Identität hinter Proxies verbarg, ein UNIX-Betriebssystem verwendete und neben anderen Methoden Shell Accounts einsetzte. Außerdem gab er sich als Mail-Server aus.” Die auf diese Weise gewonnenen Informationen machte Ritz publik. Diese Information, stellte das Gericht fest, sei nicht öffentlich verfügbar gewesen. Damit habe Ritz die Datensicherheit von Sierra gefährdet, Ritz sei also als Hacker einzustufen, schließlich sei der Befehl “host -l” dem normalen Anwender nicht bekannt.

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Die Vorlagen für die Hintergrundbilder sind größtenteils von mir oder von Leuten, die mit mir Segeln waren, die CT-Scans im Hintergrund sind von meinem Kopf und von 1997 und alle Texte sind von mir. An dieser Stelle einen großen Dank an Axel Beckert, ohne dessen Hilfe und Codebeispiele ich noch ca. 2 Jahre gebraucht hätte um durch Blosxom durchzusteigen :-).

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