Ohne Saarbahn durch Saarbrücken
eine Entscheidung, ausschließlich für die Kunden
Geschrieben um 17:50 von Martin.

Warum die Saarbahn nicht mehr unter bahn.de in den Reiseplänen erscheint – ein kurzer VerAbriss

Als die Deutsche Bahn endlich ihre iPhone-Applikation am Start hatte war ich begeistert. Der DB-Railnavigator, den es für Javafähige Mobiltelefone gibt und den ich vor meinem iPhone benutzte war schon eine der besten mobilen App (ausser unseren natürlich), die ich kenne, und was an Usability in der iPhone-App dazukam hat das Konzept konsequent weitergedacht.

Gerade die “von WO-ICH-BIN zum Bahnhof”-Funktion, sprich, dass setzen der Anfangshaltestelle auf die aktuelle GPS-Position, war sehr nützlich und da die DB schon seit einiger Zeit auch den kompletten Nahverkehr mit drin hat war ich froh, dass jetzt in vernünftiger Form immer bei mir zu haben.

Dann kam der erste Test – ich musste zum Bahnhof, fragte mein Telefon und er gab mir eine sehr seltsame Streckenempfehlung. Eigentlich muss ich nur vor der Tür in die Saarbahn springen und am Bahnhof wieder raus (die grüne Linie in der Grafik). Er schlug mir aber vor zum Landwehrplatz zu laufen (wo das kleine Strassenbahnsymbol ist) und dann mit einem Bus aussenrum zu fahren (die rote Linie in der Grafik).

Erstmal bin ich schnell raus, um zu sehen, warum die Saarbahn nich fährt, aber da stand ein unschuldiges “in 6min” und ich habe diese 6 Minuten mit der Fehlersuche zugebracht. Bahn.de konnte es auch nicht, nur die saarbahneigene Seite hatte die Verbindung noch.

Optimist, der ich bin, schob ich’s erstmal auf die Anfänge der Applikation und wartete eine Woche, als nichts kam und sich auch auf Twitter die Berichte häuften, dass die ganzen Saarbahnverbindungen nicht in der DB-App drin sind schrieb ich am 20.1. an die Bahn und die SaarVV.

Die Deutsche Bahn hat mir direkt abends gesagt, dass mein Hinweis an die zuständige Fachabteilung zur Prüfung weitergegeben worden wäre. Passiert ist in den 2 Wochen seit dem von der Seite aber nichts. Die Saarbahn GmbH hat erst mal eine anderthalbe Woche gebraucht, mir dann aber am Montag zurückgeschrieben:

Sehr geehrter Herr Gisch, wir haben Ihre E-Mail erhalten und antworten gerne darauf.

In den vergangenen Jahren gab es eine Übereinkunft zwischen der Deutschen Bahn und dem SaarVV über die Bereitstellung von Daten für Nutzer des Fahrplans der DB für palm und iPhonenutzer.

Seit der Umstellung im November stellt der SaarVV in seinem Internetzugang www.saarbahn.de und www.saarVV.de nach wie vor Verbindungen mit der DB zur Verfügung. Die deutsche Bahn hat uns mitgeteilt, dass sie für die Nutzung ihres Portals und die Zeitangaben der Saarbahn (Fahrplandaten) eine Kostenbeteiligung in nicht geringer Höhe haben möchte. Weil wir unseren Kunden diese Kosten auf die Fahrpreise umlegen müssten und die Fahrgäste sich in unserem Internetportal auch ihre Fahrtroute zusammenstellen können, haben wir uns entschlossen, uns nicht an diesen Kosten zu beteiligen. Die Kunden mit Handy haben auch die Möglichkeit sich unter der Telefonnummer 01718690009 die aktuellen (ist- Zeiten) der jeweiligen Bahn oder Bus senden zu lassen.

Für unsere Entscheidung, die ausschließlich für unsere Kunden ausgefallen ist, bitten wir um Verständnis.

Den letzten Satz kann ich nicht wirklich unterschreiben. In meinem Interesse war diese Entscheidung nicht. Die Frage ist nur, ob man jetzt die DB blöd findet, weil sie Entgelte wollen für das Anzeigen der Saarbahndaten oder die Saarbahn GmbH weil ihnen die Fortführung dieses Service zu teuer ist.

Wer sich mit mir weiter beschweren mag: Ich hatte an info@saarbahn.de gemailt und möchte hier auch nicht die Direktmail des Ansprechpartners im Beschwerdemanagement, der mir antwortete, posten. Auch bei der Bahn hatte ich direkt über reiseportal@bahn.de angefragt.

Hafen knapp verfehlt.
Jeder fünfzigste Deutsche wählt uns.
Geschrieben um 17:20 von Martin.

Zwei Prozent! Aus dem Stand. Ich freue mich auf 4 Jahre Aufbau und einen Einzug in den Bundestag bei der Wahl 2013. Solange ankern wir halt vor dem Hafen – hören wird man uns in der Zeit trotzdem. Das es im Saarland eher unter als über dem Bundesschnitt lag erstaunt mich etwas – ich hoffte, dass wir als IT-Hochburg hier mehr Anhänger hätten, aber daran können wir jetzt ja in Ruhe arbeiten.

Was andere Parteien mit der plötzlichen Oppositionsarbeit tun:

Hotlineerfolg
Selten, aber möglich
Geschrieben um 00:49 von Martin.

Heute stand ich vor der Packstation am Saarbrücker Hauptbahnhof und merkte erst nach mehrfach erfolglosem hereinschieben der DHL-Karte, dass das Display aus war. Ein Schritt zurück ergab: Auch das Licht war aus.

Hmm.

Auch die Schiebetüren des Schaltervorraums, wo der Geldautomat drin steht, waren geöffnet, die dahinter auch und sowohl Geldautomat als auch Kontoauszugsdrucker waren ohne Strom – selbst der Briefmarkenautomat sah seltsam dunkel aus. Ein kleiner Zettel, der für die Besucher des darüberliegenden Fitnessstudios, das mit der Post ein gemeinsames Treppenhaus hat, mitteilt, dass eben dieses Treppenhaus den Fahrstühlen zu bevorzugen wäre, da Freitag Abend der Strom für ‘ne Stunde ausgestellt wird.

Ahja. Es war aber Samstag mittag.

Leise hörte man irgendeine Warnsirene aus dem Schalterräumen hinter den Postfächern und angesichts des Samstag ist Feiertag-Problems, das mehrere Saarländer heute irritiert hat schloss ich darauf, dass offensichtlich gestern Abend nicht wieder alles ordnungsgemäss gestartet war und das nur noch niemand mitbekommen hat.

Man wohnt ja zentral genug, dass ich einfach Abends nochmal vorbei bin, aber es bot sich das gleiche Bild. Also doch die Hotline. Gerade als ich mir die Nummer abgeschrieben hatte, hole ich mein Handy raus, drücke auf die “0” der Vorwahl und um mich herum gehen alle Lichter an.

Spooky. (Ging nicht mehr aus, als ich nochmal gedrückt habe, war also wohl nur Koinzidenz ;-).

Nun denn, wir warten. BIOS testet, Windows XP fährt hoch (ja, die Packstationen laufen unter WinXP), und ein Popupfenster sagt mir, die Station wäre ausser Betrieb. Na toll. Strom da, Paket drin, trotzdem nicht weiter als vorher. Die Nummer der Hotline hatte ich eh, also mal (ohne viel Hoffnung auf Erfolg) nachgefragt, was nach einem Stromausfall passiert, ob da jemand händisch die Pakete neuscannen muss, oder ob die Station sich das wegspeichert und nur initialisieren muss.

Und dann geschah das Unvorhergesehene: Die Frau konnte mir tatsächlich helfen und hatte die Information in ihrer Datenbank, dass eine neugestartete Station, die zwischenzeitlich vom Stromnetz getrennt war ungefähr 20min braucht, bis sie nach einem Neustart wieder benutzbar ist, aber im Normalfall keine Daten verliert. Also: Kaffee holen gehen, wieder dort vorbei, Station läuft! Karte rein, DVD raus, Filmabend gerettet. So sollen Hotlines sein.

Klarmachen zum Ändern!
Piratenpartei Saarland unterstützen
Geschrieben um 17:30 von Martin.

Hier ein Aufruf für alle Saarländischen Leser, sich in der einen oder anderen Weise an der Demokratie zu beteiligen. Eine erste Möglichkeit ist, sich ein Unterstützerformular runterzuladen, dieses Auszudrucken, Auszufüllen und dann entweder an die angegebene Adresse zu schicken oder mir zu geben.

Das ist noch möglich bis Mitte nächster Woche und Ihr tätigt damit keine politische Aussage, sondern unterstützt lediglich die Teilnahme der Piratenpartei an der Bundestagswahl 2009 für die Landesliste im Saarland.

Schöner wär’s noch, uns auch bei der Bundestagswahl zu unterstützen, das könnt Ihr dann, wenn wir genug Unterstützterunterschriften haben im September tun.

Wer wir sind, was wir wollen und warum ich das gut finde, dafür gibt’s im September nochmal mehr Artikel. Im Moment verweise ich auf die entsprechenden Seiten der Bundespartei, da wird alles gut erklärt.

Wählen gehen!
Aktive Idealisten bei der StuPa Wahl 2009
Geschrieben um 16:07 von Martin.



Hier ein Aufruf für alle Saarbrücker Leser, die noch an der Uni eingeschrieben sind: Diese Woche (vom 15. bis zum 19. Juni) ist die Wahl zum 56. Studierendenparlament der Universität des Saarlandes. Mein ganz unparteiischer Wahltipp ist natürlich AI, also die Aktiven Idealisten, zu wählen, aber überhaupt wählen ist mir wichtiger.

Wenn ich nach der Wahl mal Lust habe, die ganzen Zwischenstufen aufzuarbeiten, gibt’s irgendwann noch ein ausführliches “Making of AI-Plakate 2009”, aber im Moment reichts mir, sie ab morgen überall an der Uni kleben zu sehen.

Ein Aufarbeiten mit meinen Archiven hat dieses Jahr wenigstens dazu geführt, dass ich alle Plakate seit 2002 online habe, mit auch allen Schwarzweissplakaten seit der Zeit.

Saarbrücken im Wandel
Photographen gesucht
Geschrieben um 12:04 von Martin.

Gibt’s jemanden, der die gerade aus dem Boden spriessenden Baustellen dokumentiert, die in Saarbrücken überall sind? Die Saargalerei wird gerade entkernt und mit der Bergwerksdirektion verschmolzen:

(Auf dem Bild ein Foto von dort, wo mal der Saarbahnhaltestellenseitige Eingang war. Geradeaus wäre also Deckarm gewesen, rechts der Thaiimbiss und der Schröder und links das Geschäft mit den Rad-in-der-Ferse-Schuhen)

Dort ganz in der Nähe ist gerade das ehemalige Metzenhaus abgerissen worden, davon hab’ ich aber kein Bild.

Auch stark verändernd wirkt der Abriss des Getränkemarkt/Aldi/Plus-Gebäudes in der Dudweilerstrasse zwischen Beethovenplatz und Haus der Zukunft. Es wird wohl angesichts der Frequenz der neuen Pächter die richtige Entscheidung gewesen sein, aber irgendwie fehlt das Gebäude jetzt schon im Stadtbild (also zumindest in dem Stadtbild, das man als Busfahrer zur Uni so hat ;-).

(Hier das Ergebnis samt Blick auf Rainer und Dirks ehemalige Wohnung)

Hat das mal jemand mit ‘ner Kamera und nicht mit ‘nem Handy fotografiert? Wenn nur die Idee, nicht aber das Equipment fehlte – die Saargalerie 2.0 wird wohl noch ‘ne Zeitlang interessant bleiben.

8 Sitze!
Wahlergebnis der StuPa Wahl 2008
Geschrieben um 11:48 von Martin.


Wir haben 8 Sitze, die Grünen 10, die Jusos 7, der RCDS 5, die LHG 2und das …team einen. Der AStA hat sich inzwischen auch gebildet, und zwar mit einer Koalition aus uns, den Jusos und der LHG. Es gab schon viel Geschrei über die Knappheit der Stimmen, und das es ja unverantwortlich wäre, die stärkste Liste nicht mit in der Koalition zu haben, aber das finde ich ein demokratisch gefährliches Argument. Alleine mit ihren 10 Sitzen wären die Grünen nicht regierungsfähig und wenn sich nun mal niemand findet, der auf ihre Forderungen eingehen will sehe ich den vielzitierten Wählerwillen durchaus auch darin, dass man mehr als die Hälfte findet, die eben nicht mit den Grünen im AStA sein wollen.

Aber eigentlich wollte ich mich (was im letzten Absatz misslang) nur von der aktuellen Hochschulpolitik distanzieren. Meine aktive Zeit bei den Aktiven Idealisten liegt lange zurück und ausser den Plakaten und der durchgehenden Mitgliedschaft im Ältestenrat ist die Unipolitik mehr Hobby als alles andere.

Zum Thema Plakate: Das versprochene Indy-Making-Of gibt’s noch, aber nicht mehr vor’m Segeln.

Wem die ganzen Begriffe hier nix sagen, dem sei unser Gremienreader auf der AI-Homepage empfohlen, der zwar dort noch von vergangenen Wahlen erzählt, aber die Gremien bleiben ja die gleichen :-).

Wählen gehen!
Aktive Idealisten bei der StuPa Wahl 2008
Geschrieben um 22:25 von Martin.



Hier ein Aufruf für alle Saarbrücker Leser, die noch an der Uni eingeschrieben sind: Diese Woche (vom 23. bis zum 27. Juni) ist die Wahl zum 55. Studierendenparlament der Universität des Saarlandes. Mein ganz unparteiischer Wahltipp ist natürlich AI, also die Aktiven Idealisten, zu wählen, aber überhaupt wählen ist mir wichtiger.

Wenn ich nach der Wahl mal Lust habe, die ganzen Zwischenstufen aufzuarbeiten, gibt’s irgendwann noch ein ausführliches “Making of AI-Plakate 2008”, aber im Moment reichts mir, sie überall an der Uni kleben zu sehen.

Adam Green
Geschrieben um 22:21 von Martin.


“Hast Du Lust am Mittwoch mit zu Adam Green zu gehen, ich hab’ beim SR Karten gewonnen” so Brigitte vorgestern am Telefon und ich dacht’ nur “Wer war nochmal Adam Green?”. Unvorbereiteter war ich noch nie auf einem Konzert und es tat mir für die ganzen Fans, die sich für diese – ausschliesslich per Gewinnspiel erhältlichen – Karten vergeblich die Finger wundtelefoniert haben auch ein bisschen Leid mit wie wenig Herzblut ich dann da war.

Angekündigt war das ganze als Unplugged-Konzert im großen Sendesaal des Saarländischen Rundfunks und zumindest den Ort haben sie auch richtig hingekriegt. Unplugged musste man schon sehr weit dehnen und Thomas Rosch fasste den Begriff beim Ankündigen der Band so weit, dass er den kleinen Saal als “Unplugged-Atmosphäre” sieht, auch wenn Green mit kompletter Combo (Klavier, E-Bass, Schlagzeug, Gitarre) und zwei Gospelsängerinnen auf der Bühne stand. Immerhin die Gitarre war eine akustische, aber auch nur bis bei einem Lied zwei Saiten rissen und bei der Ersatzgitarre der Umhängegurt nicht hielt. Spätestens mit der E-Gitarre war’s mit dem Unplugged-Feeling dann auch dahin, aber das tat der echt groovigen Musik keinen Abbruch.

Wir sassen perfekt – zumindest für mich – in der Mitte der zweiten Reihe und die Bühne fing ebenerdig weniger als einen Meter von uns weg an wo dann auch vier Sitze weiter Adam Green sang und rumhampelte. Brigitte hätte wohl lieber den Platz vornedran gehabt, aber dazu hätte man den Kiddis, die sich beim Türöffnen vorgedrängelt haben ein Bein stellen müssen, und das hätte auch nur unnötige Komplikationen gegeben. Mir war’s ganz Recht, ich fühl mich in der ersten Reihe immer so beobachtet.

Wer jetzt noch nicht gemerkt hat, dass ich über die eigentliche Musik irgendwie nicht schreiben kann (oder will?), dem will ich dann doch ein paar Worte mitgeben: Ich fand’s sehr gut, kann aber nicht genau beschreiben woran das lag. Es waren gute Lieder (von denen ich als Radioverweigerer kaum eins kannte), die Stimme Greens ist extrem geil und die Band war auch klasse. Ein paar Mischtechnische Dinge hätten besser laufen können und wenn man den beiden Jungs am Pult die Stücke vorher kurz erklärt hätte, wäre vielleicht auch das Mikro vom Bassisten nicht immer erst bei seinem zweiten Versuch, Backingvocals zu singen an gewesen, aber man kann nicht alles haben.

Wer Lust hat, endlich mal einen Künstler zu hören, der eine nur selbst auf der Akustikgitarre begleitete Zugabe unterbricht um das Publikum, das seiner urdeutschen Bestimmung folgt und anfängt mitzuklatschen bittet, damit aufzuhören (immerhin war’s die 2 und die 4) der kann die Aufnahme des Konzertes am nächsten Sonntag (20. April) um 20h auf SR1 hören.

Die Dreieckige Schrillwand
im Café Pinn...oder so.
Geschrieben um 00:56 von Martin.

Vor ganz kurzem (wenn man den 26. Januar noch so bezeichnen mag) hab’ ich mit Freunden im Café Schrill gefrühstückt und zwar direkt vor der den Saarbrückern unter den Lesern bestimmt bekannten dreieckigen Pinnwand. Zwischen einigen Kaffoladen und dem gemischten Frühstück liest man dann aus Langeweile doch den ein oder anderen Eintrag, aber dass gleich soviel spassiges an der Wand steht hätten wir nicht gehofft. Den damals gefassten Plan, daraus mal wieder einen Blogeintrag zu machen setze ich dann auch hüstel zeitnah um :-). Da mein Handy unscharfe Bilder macht und meine Bildbearbeitungskünste auch Grenzen haben gibt’s die Texte immer nochmal abgetippt – ich bin gespannt welche neuen Googlehits ich dafür kriege :-).

Da man vor der Kritik ja immer loben soll, was jeder, der schonmal ein Managerseminar besucht hat mir bestimmt bestätigen wird, erstmal die erfrischendste Wohnungsanzeige seit langem.

    blablabla WG blablabla F/F/M/? blabla
blablabla SONNE blablablablabla 25m²
blablablablabla KÜCHENBALKON blabla
bla SOCKEN blablablablablabla
blablablablabla Abenteuer blablabla
bla 232€(TOTAL+DSL) blablablablabla

Als nächstes die junge Frau (und wenn’s ein junger Mann war, der kann sich dann gerne zur Mathenachhilfe bei mir melden ;-)), die einen unfairen Tausch vorschlägt. Abgesehen davon, dass mich eine 4-Dimensionale Wohnung sehr interessieren würde in der es Quadrat-Quadratmeter gibt würde ich für 45 dieser Hyperwürfel keine 230 Hyperwürfel Miete zahlen (und dann noch kalt).

    SUCHE
helle 1½ - 2 Zimmerwohnung im Nauwieser Viertel oder City. ca 45qm²; 230qm² kalt

Und dann war da noch die Physiotherapeutin. Wenn uns die ersten beiden Anzeigen nicht aufgefallen wären, hätten wir nie alle anderen auch gelesen und uns wäre diese tragische Unvermittelbarkeit entgangen. Hier die erste Anzeige:

    Ich, Frau, 28 Physiotherapeutin, Tai Chi Lehrerin, Triathletin suche ab Januar oder Februar eine/n zuverlässige/n, nette/n, saubere/n, interessante/n, Mitbewohner/in in einer 2er WG
in 3ZKB (+ Badewanne + Balkon + Garten + Parkettboden + Tiere sind erlaubt + super Nachbarn + Keller + Waschküche und in 3min in die Stadt)
in einem 18qm Zimmer und gemeinsamen Wohnzimmer warm 310 € in der Spichererbergstrasse

+ verkaufe Einbauherd mit Einbauschrank in weiß und schwarzen Chefsessel

Etwa 30cm weiter rechts hing dann ein offensichtlich später angebrachter Zettel – wenn der Text nicht wäre spräche die Handschrift für sich:

    Ich suche (28, weiblich, Physiotherapeutin, Tai Chi Lehrerin, Triathletin)
ab 1.2. eine/n sauberen, zuverlässigen, aussergewöhnlichen, netten, interessanten Mitbewohner/in
in eine 2er WG in St.Arnual (am Schloss)
2ZKB (Badewanne, Garten, Balkon, Parkettboden, super Nachbarn, Keller, …)
in 3min in die Stadt, das freie Zimmer hat 18qm, warm 330 Euro.

Spannend, was sich nach den offensichtlich nicht genügend interessante/n Bewerber/innen im Januar dann änderte: Interessant reicht nicht mehr, jetzt muss es aussergewöhnlich sein. Die unsäglichen Mischformen spart man sich ausser bei eine/m und Mitbewohner/in. Da keiner wusste, wo die Spichererbergstrasse ist, schreibt man besser “am Schloss” und die Waschküche und die Tiererlaubnis fällt auch unter den Tisch. Herd und Chefsessel sind weg – auch das Wohnzimmer scheint belegt zu sein, aber das macht ja nichts: kostet ja schliesslich auch 20 € mehr.

Herr Der Ringe in Concert
Geschrieben um 01:55 von Martin.


Heute Abend war ich mit Schlumpf, Evelyne und Wolfgang in Herr der Ringe in Concert, was wir Wolfgang zum Geburtstag schenkten. Um den Abend in seinen Worten zu beschreiben “Meine Fresse!”.

Aber zurück zum Anfang. Wir holten die Karten in der Erwartung, eine halbwegs musikalisch angenehme Wiedergabe des wunderschönen Soundtracks von Howard Shore zu Peter Jacksons Verfilmung von J.R.R. Tolkiens Meisterwerk zu hören. Der Titel der Veranstaltung legte auch all dies nahe, immerhin heisst es dort wörtlich:

Tolkien Ensemble, Hollywood Orchestra & Christopher Lee präsentieren die Musik aus der Filmtrilogie Der Herr der Ringe

J.R.R. Tolkiens Meisterwerk als Live-Konzert mit der Musik von Oscarpreisträger Howard Shore, Annie Lennox und Enya

Eins muss man ihnen lassen: Sie haben gutes Marketing und definitiv auch ein wenig Achtung verdient sich mit der miserablen Gesamtleistung unter dem Titel auf eine Bühne zu stellen und fast 50 € für eine Karte zu verlangen.

Was wird einem geboten? Eigentlich viel mehr als man erwartet: Man sieht vier völlig unabhängige Nacherzählungen der Ringgeschichte. Eine besteht aus Christopher Lee, der in eingespielten Videoclips einmal am Anfang “Guten Abend” sagt und dann auf englisch irgendwelche Sachen zu den Filmen um zum Gesamtwerk erzählt die mit dem Rest der Show eigentlich nichts zu tun haben. Bemerkenswert war allenthalben die Qualität der Wiedergabe, denn bei einigen Clips lief die Video und die Tonspur unterschiedlich schnell, ein Segment brach in der Mitte ab und eins haben wir zwei mal hintereinander gehört (wo sogar einige aus dem Orchester und Chor das Grinsen nicht unterdrücken konnten). Gegen Schluss fing er gerade mit der moralischen “The most important message of The Lord of the Rings is Friendship”-Rede an, als einer der Solisten, die das Video sehen konnte nach hinten hechtete und den Dirigenten das Orchester abwürgen liess, damit sie nicht das Schlusslied darein spielen… Alles in allem also eine perfekte technische Darbietung wie man sie auf vielen Volksfesten, VHS Diavorträgen oder Proseminaren schon besser gesehen hat.

Die zweite Erzählschnur ist ein Erzähler an dem Platz an dem man nach den Plakaten eigentlich Christopher Lee erwarten hätte, steht doch über den kompletten oberen Rand fett “Christopher Lee präsentiert”. Statt dessen sass in einem schönen Ledersessel ein Erzähler, der zwischen, während und nach der Musik die Geschichte des Ringes erzählte. Von der grossen Schlacht, von Sauron, den Hobbits, dem Rat bei Elrond, dem Kampf in Moria, und so weiter. Ausser das er zu laut war kann ich ihm neben ein paar Verlesern eigentlich nichts vorwerfen.

Das Problem waren die anderen, parallel laufenden Geschichten. Die ganze Handlung wurde auch noch in Form von Bildern gezeigt, die jeweils ein Segment der Handlung darstellten (Bilbos Geburtstag, der Angriff der Reiter, usw.) und die durchaus nett gemacht abgefilmt auf den Leinwänden an der Bühnenseite gezeigt wurden wo vorher auch Christopher Lee zu sehen war. Was die Bilder teilweise unerträglich gemacht hat, war ihre völlige Asynchronität zu dem Verlauf des Erzählers, aber das hat wie wir dann merkten wohl System:

Die vierte und letzte Ringerzählung geschah nämlich durch die Musik. Von dem Thema der Hobbits bis zu den Orks, von Enyas bis zu Annie Lennox’ Werk wurde viel der Filmmusik so nachgespielt wie es auch jedes andere Zweitklassige Orchester mit 30 Leuten nach ein paar Tagen Proben hinkriegen würde. Neben den teilweise einfach schrägen Tönen und Tempo-äh-missverständnissen die vorherrschten war zu allem Übel das Orchester oft mit seinen Themen weder beim Erzähler noch bei den Bildern. Der Erzähler spricht beispielsweise von dem Hilfegesuch der Hobbits bei Baumbart, wir sehen auf den Leinwänden Saruman in seinem Turm und das Orchester spielt voll Inbrunst und mit leicht dissonanten Blechbläsern das Thema der Gefährten. Die Bilder zeigen Kankra (die musikalisch oder beim Erzähler nie vorkommt) und wir hören das Mordorthema zu Erzählungen von Gondor und Minas Tirith. An das Thema von Rohan, von Kankra, das Schlusslied des zweiten Films und vieles mehr haben sie sich dann gar nicht erst rangetraut, dafür aber viel dazugemacht und das sorgte dafür, dass der Abend wenigstens unterhaltsam war:

In einer der seltenen Szenen als wenigstens Erzähler und Musik an der gleichen Stelle der Handlung waren hört man von Frodo und Sam, wie sie alleine durch die Totensümpfe gehen und sich zurücksehnen nach einem Abend in einer Kneipe im Auenland und schon spielt die dem Orchester vorgelagerte Band mit Fiedel, Pfeife, Akkordion und Westerngitarre ein Irisch klingendes Tanzlied zu dem einer der Liedtexte von Tolkien gesungen wird. “Nett” denkt man gerade als plötzlich auch das komplette Orchester einsetzt und mit Streichern die Irischen Weisen unterstützt und plötzlich die drei Gesangs-Solistinnen aus ihrer Starre erwachen und mit Schellenkranz über die Bühne tanzen. Nach der fünften oder sechsten Wiederholung fragt man sich kurz, was das jetzt mit dem Herrn der Ringe zu tun hätte aber da bemerkt man, dass der 20-Köpfige Chor ebenfalls begonnen hat mit rhythmischen “Mm-bap-bap”s ihren Riverdance-Zwang loszuwerden. Das Publikum hat inzwischen begonnen auf die Eins und die Drei zu klatschen und man ist immer noch leicht verwirrt als das Licht für die Pause angeht.

Meine in der Pause aufgestellte Theorie ist, dass das wirklich die Crew von Riverdance war, die immerhin Anfang Februar sowieso in der Saarlandhalle sein werden und vielleicht die kurzfristig am Norovirus erkrankte Mannschaft vom Herrn der Ringe ersetzte. Da die Irish-Folk-Sachen immer von der Band vorne ausgingen war die zweite Theorie, das selbige sich einfach ein Orchester und einen Chor gesucht hat, ein Christopher Lee Interview und einen Bildband “Herr der Ringe Bilder in falscher Reihenfolge” gekauft hat und damit jetzt grosse Abzocke betreibt. Aber unsere Gedanken wurden leider von einer zweiten Halbzeit verdrängt.

Hier lief alles wie vorher und mit den Möglichkeiten “Ärgern” oder “Einfach nicht ernstnehmen” haben wir uns für die zweite entschieden und Spaß an der letzten Hälfte des Konzerts. Zwei Dinge gab es hervorzuheben: Die Klimax der Handlung wurde dadurch unterstützt, dass zum ersten Mal seit Beginn der Veranstaltung Musik, Erzähler und Bildmaterial gleichzeitig an der selben Stelle der Geschichte waren und das auch bis zum Schluss blieben. Der widerum hätte einfach bei der durchaus angenehmen Darbietung von Into the West enden können, aber die dachten sich “Du, den Irish Folk den könne’ma ja am besten” und spielten nicht nur eine, nein, nicht zwei, nein sogar drei Zugaben des ein- und selben Irish Folk Stückes (wenn auch mit Liedtexten von Tolkien hinterlegt). Das Publikum war jetzt hin- und hergerissen mit den Solistinnen, die beim Ringeltanzen angekommen waren auf der Eins und Drei zu klatschen oder mit dem Erzähler, der leicht debil grinsend und auf den Füssen wippend an der Seite stand auf der Zwo und Vier zu bleiben oder einfach wie der Fiedler in der ersten Reihe so schnell zwischen verschiedenen Tempi zu wechseln, dass das mit den betonten Zählzeiten sowieso egal wird.

Ein Resumee? Bleibt da weg, es sei denn aus einem Trash-Gedanken um sich einen Abend kopfschüttelnd zu fragen, wofür Leute Geld ausgeben. Leider muss man dafür vorher selber Geld ausgeben. Die Gruppe ist übrigens tatsächlich eher eine Irish-Folk-Gruppe, die laut Ihrer Wikipediaseite schon seit über zehn Jahren Lieder und Gedichte von Tolkien vertonen und damit auch CDs aufnehmen. Warum dann gerade die sich ein schlechtes Orchester, einen zusammengewürfelten Chor und ein paar Solisten schnappen und unter dem Vorwand die Musik von Shore nachspielen zu wollen jede Gelegenheit nutzen, ihre (übrigens durchaus guten) Eigenkompositionen unter’s Volk zu bringen weiss ich auch nicht, aber die Show drumrum hätte einen etwas professionelleren Touch schon vertragen.

So. Mir geht’s besser, dem Blog tut ein Eintrag so alle paar Monate auch nicht schlecht und jetzt muss ich erst mal wieder die Soundtrack-CDs hören :-).

King’s Singers
Geschrieben um 18:22 von Martin.


Ich hätte fast vergessen über ein eigentlich unvergessliches Konzert am Samstag zu berichten: Wir sahen (und vor allem hörten) die King’s Singers in der Ludwigskirche.

Es ist faszinierend, wie man mit 6 Männern die Ludwigskirche ohne jegliche Verstärkung bis in den letzten Winkel beschallen kann und dabei auch durchaus Pianissimo-Stellen deutlich artikuliert. Neben diesem reinen A Cappella war vor allem dir Präzision der Jungs beeindruckend; die erste Hälfte des Konzertes sangen sie durch ohne zwischen den Nummern neue Töne anzugeben (was je nach Vergleichschor durchaus auch mal während den Stücken von Vorteil wäre). Soweit man das ohne die Literatur die gesungen wurde zu kennen sagen kann war auch kein hörbar falscher Ton dabei – insbesondere der Gesamtklang war nie dissonant.

Um die Schwärmerei abzukürzen möchte ich an der Stelle Andi zitieren, der nach dem Konzert meinte, man könne mit dem selber Singen jetzt beruhigt aufhören, dass gäber jetzt eh und je keinen Sinn mehr.

Wenn sie also in Eurer Nähe nochmal auftreten -> Hingehen!

Das Geheimnis des Cagliostro
Lesung mit Michael Schneider beim Buchspecht
Geschrieben um 23:15 von Martin.



Es ist eine interessante Erfahrung, auf eine Veranstaltung zu gehen, ohne irgendeine Idee zu haben, was einen erwartet. Auf der Karte, die ich geschenkt bekam stand nur, dass eine Lesung wäre, ein kurzes Googlen ergab, dass der Autor selber liest, dass das Buch dieses Jahr erst herauskam und dass es sich um eine fiktive Autobiografie eines Scharlatans aus dem 18. Jahrhundert handelt.

Was mich dann positiv überraschte ist, dass der Autor neben seiner Schreiberei auch Mitglied im magischen Zirkel ist und seine Lesung immer wieder unterbrach und zum Thema der gelesenen Passagen passende Zaubertricks vorführte.

Der Abend war der Start einer Reihe von Lesungen in der neu eröffneten Buchhandlung Buchspecht, und man kann mit Spannung erwarten, was noch an Büchern und Autoren dort (ge)lesen wird.

Wise Guys Konzert
Endlich mal wieder in der Garage
Geschrieben um 23:31 von Martin.


Seit ich die Wise Guys einmal in Trier in einer größeren Halle gesehen hatte und im Jahr davor im Senftöpfchen echt “a cappella”, d.h. ohne Anlage erleben durfte hatte ich keine große Lust der neuen Marotte zu folgen, auch in Saarbrücken größere Hallen zu mieten. Nach einigen (von mir ignorierten) Auftritten in der Kongresshalle waren die fünf dann im Rahmen ihrer Clubtour freundlicherweise nochmal in der Garge zu Gast und das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Vor dem Konzert hatte ich ein wenig Angst, da mir die aktuelle Platte eigentlich nicht so gut gefällt, aber sie haben nur die paar Lieder daraus gesungen, die in Ordnung sind und alles, was an neuen Songs aus dem Anfang nächstes Jahr erscheinenden Album dabei war lässt auf Besserung hoffen. Die Klassiker von früher die natürlich auch dazugehörten waren ein wenig zu hart abgemischt – wenn die Mundtrommel von einer echten kaum zu unterscheiden ist kann ich auch gleich Musik mit Instrumenten hören. Sehr schön ist der Coversong, der momentan im Programm ist: Schiller auf der Melodie eines ähnlich lautenden Liedes von Michael Jackson.

Alles in allem ein gelungener Abend, und die nächste CD könnte mich auch wieder von der “die werden zu poppig”-Meinung abbringen. Was trotzdem fehlt ist mal ein basta-Konzert in der Nähe :-).

Deutsche Post TNG
Geschrieben um 10:29 von Martin.


Titelbild

Heute hab ich mein erstes Paket in der DHL Packstation abgeholt. Sehr schöne Sache, das. Statt heute Abend eine Karte zu finden - wenn sie denn nicht im Wochenspiegelstapel gelandet wäre und mich nie erreicht hätte - und diese dann “am nächsten Werktag aber nicht vor 10” abzuholen und in der Post in der Schlange zu stehen, stattdessen hab ich eine SMS bekommen, mein Paket wäre da, und konnte es gerade noch vor der Arbeit abholen gehen.

So sehen gute Geschäftsideen aus!

Der Kinorundblick hat heute einen Lichtblick zu bieten: Wir waren am Wochenende in Das Parfum. Guter Film, gute Verfilmung. Die Bilder entsprachen spgar in vielen Szenen dem Film, den ich im Kopf beim Lesen drehte. Dem Hauptdarsteller mag zwar die Hässlichkeit des Buch-Grenouilles fehlen, aber er macht das durch sein Spiel mehr als wett und stellt die fehlende soziale Kompetenz glaubhaft dar. Mein Tipp: reingehen!

Eine Schlussbemerkung noch: das ist jetzt der zweite komplett mobil erstellt Eintrag, begonnen mit dem Bild an der Hauptpost und gerade beendet während ich am werdenden Plus im Meerwiesertalweg vorbeifahre. Hatte ich schon erwähnt, dass das Handy toll ist :-).

Ursprungsfoto
Italien feiert das Achtelfinale
Geschrieben um 19:22 von Martin.


Titelbild

Man dachte ja schon nachdem die Deutschen ihren Sieg über Ecuador feierten, dass da kaum Steigerung möglich wäre, wenn wir denn erstmal Weltmeister sind, aber was die Italiener gestern in Saarbrücken gemacht haben belehrt eines besseren. Irgendwie ist das Feiern der Deutschen zwar ausgelassen und euphorisch aber der Deutsche hält sich im Autokorso immer noch an die Verkehrsregeln was nicht wirklich der Art der Italiener entspricht.

Zwischen sieben und acht Uhr war die Wilhelm-Heinrich-Brücke (siehe Bild links, aufgenommen von der Taxischleife vorm UT) gefüllt mit ausgelassenen Italienern, wild Fahnen schwenkend und ihre mitten auf der Brücke geparkten Autos völlig ignorierend – wer mag auch schon weiterfahren wenn’s doch hier gerade so schön ist. Die Schlange staute sich zurück bis zum Haus der Zukunft, bunt gemischt aus deutlich genervt kuckenden Fussballmuffeln oder Tschechenfans und ebenfalls vielen Italienern die, wenn sie genervt waren, dann nur darüber, nicht weiter vorne bei ihren Landsmännern und -frauen zu stehen.

Die Busspur war (siehe das Bild unten) dicht an dicht gefüllt bis hoch zum Beethovenplatz und an den drei 19’ern, die man sah konnte gut die Zeit ablesen, die der Stau schon bestand. Die eben noch für ihren Fahrstil gelobten Deutschen können eins leider nicht gut: Vor Kreuzungen warten, was hier dann zum Verhängnis wurde, da sowohl die Kreuzung an der Kaiserstrasse als auch die am Haus der Zukunft durch “ich fahr schonmal vor bei grün”-Versuche, die natürlich auch nicht weiterkamen nun auch in der Orthogonalen gesperrt waren…

Alles in allem ein schönes Chaos, in dem man als Fussgänger problemlos noch Vorwärts kam, wenn man davon absah, dass beim Strasseüberqueren immer wieder Autos direktneben einem Hupen und “Italia” schreien :-)

Ursprungsfoto WM in der Dudweilerstrasse
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Die Vorlagen für die Hintergrundbilder sind größtenteils von mir oder von Leuten, die mit mir Segeln waren, die CT-Scans im Hintergrund sind von meinem Kopf und von 1997 und alle Texte sind von mir. An dieser Stelle einen großen Dank an Axel Beckert, ohne dessen Hilfe und Codebeispiele ich noch ca. 2 Jahre gebraucht hätte um durch Blosxom durchzusteigen :-).

Martin Gisch - Großherzog-Friedrich-Str. 70 - 66121 Saarbrücken

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