Ein Keks für den Rater
Geschrieben um 12:50 von Martin.


Titelbild

Heute gibt’s mal was neues, nämlich einen Versuch, die Leser (ja, Euch) zum Mitmachen zu bewegen. Immer wenn ich kein gutes Bild habe, das zum Artikel passt werd’ich irgendwas fotografieren, was in der Gegend rumsteht und Euch raten lassen, was oder wo das ist. Eine Tradition von Andis Blog, die ich hier einfach schamlos übernehme (also das mit den Keksen, nicht das Bilderraten).

Die Pause war leider nicht wegen dem Max-Ophüls-Preis-Filmfestivals, das vor zwei Wochen in Saarbrücken stattfand - da war ich selber nur zu zwei Preisträgerfilmen. Ich hätte zwar auch noch Zeit gehabt für ein paar andere Vorstellungen, aber für mich ist Ophüls eine “Ganz-oder-gar-nicht”-Angelegenheit, die ich dann lieber 2007 mit 5 Tagen Urlaub, einem Festivalpass, viel Vorplanung und ohne Schlaf wieder richtig durchziehe.

Kulturell war die Zeit trotzdem, wir haben am 27. Januar pünktlich zu Mozarts 250. Geburtstag sein Requiem gesungen (wie passend man das auch finden mag) und werden den heute und nächste Woche noch etwas aufpolieren um ihn am 18. und 19. Februar in Saarbrücken resp. Schifferstadt aufzuführen. Das Konzert in Saarbrücken ist am 18.2., 20 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in der Scheidter Strasse.

Die Zeit zwischen der vorgezogenen Premiere zu Mozarts Geburtstag und den eigentlichen Auftritten in zwei Wochen verbrachten wir mit der Auffrischung des Magnificat von John Rutter, das wir im letzten Semester sangen und gerade gestern erneut aufgefuehrt haben – diesmal sogar mit Aufnahme. Mal gespannt wie sich das anhört, wenn man nicht mitsingt.

Auch wenn ich ein Sneak hab sausen lassen um ein Übungsblatt fertigzukriegen war ich mit den beiden Ophülsfilmen dann doch viermal im Kino seit dem letzten Eintrag. Hier die Kurzkritiken:

Between the Lines – Krasse Dokumentation. Und zwar über Hijras, Indiens “drittes Geschlecht”. So nenn sich dort Transsexuelle, die als Frau in einem Männerkörper geboren werden und ihr Leben mit Betteln und Prostitution bezahlen. Die Dokumentation war interessant, das erstaunlichste daran war aber, das gerade dieser Film den Preis der Schülerjury ergattern konnte.

Monscheinkinder – Wahnsinnig schön. Mädchen kümmert sich um ihren kleinen, totkranken Bruder indem sie ihm eine Phantasiewelt erschafft in dem die beiden als Astronauten unterwegs sind. Probleme kommen als mit ihrer ersten Liebe das Verhältnis zu ihrem Bruder schlechter wird. Wunderschöner Film, der die Phantasiewelt mit tollen Zeichentrick- / Computertrick-Sequenzen illustriert. Zu Recht Träger des Publikumspreises beim Max-Ophüls-Preis-Filmfestival.

Zathura – Jumanji im All. Ganz netter Kinderfilm à la Jumanji: Kinder sind alleine zu Hause, finden ein altes Spiel, fangen damit an und auf einm ist das ganze Haus nebst grosser Schwester im All. Die Story ist nett, die Effekt gut und die Charaktere auch stimmig. Musik ist Klasse (wenn auch stark bei Galaxy Quest abgekupfert).

Broken Flowers – Bill Murray pur. Habe geschafft, die letzte Vorstellung davon im Filmhaus mitzunehmen die freundlicherweise (obwohl anders im Programm ausgezeichnet) in Originalsprache mit Untertiteln war. Wobei Bill Murray deutlich mehr Zeit damit verbringt nichts zu tun als zu reden, das mit der Sprache waere also gar nicht so wichtig gewesen. Der Film ist ruhig und nett, aber wie Nadine schon schrieb, “Wenn der Film dann aus ist und man das Kino verlässt, nimmt man nichts mit.”

Ursprungsfoto
mit dem Unichor in Bad Dürkheim
Geschrieben um 20:00 von Martin.



Titelbild

Das erste Konzert ist immer der Moment, in dem man merkt, ob das Proben was genützt hat. Und auch wenn sicher Steigerungsmöglichkeiten sind, haben wir gestern eine schöne und hörbare Darbietung abgeliefert. Staus scheinen mich (siehe den Eintrag zu Lübeck) zu verfolgen - nachdem wir uns alle um 16h30 s.t. (und keine Minute später, wir können nicht auf Nachzügler warten) an der Uni getroffen hatten kam der Bus schon um viertel nach Fünf, da er schon auf der Herfahrt im Stau stand. Die eigentliche Fahrt mit uns verlief dann zeitweise auch nur stockend und so fiel das Ein- und Ansingen vor dem Konzert ein wenig kürzer aus. Trotz allem: Die Kirche war wunderschön und der Auftritt macht Lust auf die nächsten beiden.

Wer uns da hören will: Wir singen am Samstag (2.7.) um 20h in der St. Bonifatiuskirche in Dudweiler das gleiche Programm (John Rutter - Magnificat und C.V.Stanford - 3 Motetten).

Ursprungsfoto
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Die Vorlagen für die Hintergrundbilder sind größtenteils von mir oder von Leuten, die mit mir Segeln waren, die CT-Scans im Hintergrund sind von meinem Kopf und von 1997 und alle Texte sind von mir. An dieser Stelle einen großen Dank an Axel Beckert, ohne dessen Hilfe und Codebeispiele ich noch ca. 2 Jahre gebraucht hätte um durch Blosxom durchzusteigen :-).

Martin Gisch - Großherzog-Friedrich-Str. 70 - 66121 Saarbrücken

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