Two nights at the Pantheon
Geschrieben um 15:15 von Martin.




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Da ich mich auf unseren hervorragenden Plätzen zu Füssen der Vortragenden nicht mit dem Handy knipsend zeigen wollte wird der doppelte Konzertrückblick mit den erworbenen Schätzen graphisch eingeleitet. Drei CDs von zwei tollen Bands, die beide aus Hoöland kommen, ohne Instrumente singen und gestern und vorgestern im Pantheon in Bonn anlässlich des A-Cappella-Festivals auftraten.

Jan, Alina, Mario und ich waren dort und hatten zwei sehr angenehme Konzerte. Die Gruppe am Samstag hiess Rock 4, waren zu viert und haben unter dem Motto “Timeless” einen Abend mit A Cappella Arrangements bekannter Lieder aus den letzten Jahrzehnten gestaltet. Dabei waren Hits von Queen bis Alan Parsons und mein Herz hatten sie als sie mit Fool’s Overture eine meiner Lieblings Supertramp Nummern sangen. Technisch atemberaubend, wenn auch nicht immer völlig rein in der Intonation, aber das kann auch an dem kaputten In-Ohr-Monitor des einen gelegen haben; auf den CDs, die auch allesamt Liveaufnahmen sind, ist’s sauberer.

Der zweite Abend bescherte uns Montezuma’s Revenge, die mit einem Mann mehr ebenfalls ein Cover- und Medleyprogramm vorstellten. Was hier fasziniert hat ist, wie man bei der Bühnenshow, die da geliefert wurde noch so sauber singen kann. Von Slapstick bis zur menschlichen Pyramide, von Zaubertricks bis zur Revuehommage komplett mit weisser Federboa und dem Gang über die umfallende Stuhllehne war alles dabei. Die Liederauswahl war der Bühnenakrobatik angepasst und beinhaltete neben balladigerem wie Beautiful auch tanzbareres wie Aisha oder einem Medley aus u.a. Murder on the dancefloor. Ein Stück beinhaltete sogar Handpuppen, die sie als ihre Söhne vorstellten und den einen für ein Lied kurz in Alinas Obhut gaben - wenn man auch unbedingt in der ersten Reihe sitzen will…:-). Das Mädel einen Tisch weiter wurde dann aber mit einem Liebeslied bedacht an dessen Ende die ganze Band bei ihr war und einer sogar auf ihrem Schoss sass - da hatten wir Glück mit nur einer Handpuppe.

Alles in allem schöne Musik und im Gegensatz zu Wise Guys und Basta, deren Musik ich bisher eher mit A Cappella verband waren das hier eher “ernste” Konzerte mit wenig Ansagen, wenig Publikumsgags und dafür musikalisch anspruchsvolleren Arrangements. Hören werd ich wohl beide Arten weiter und kann für die beiden jetzt neu kennengelernten Bands nur eine klare Empfehlung aussprechen: Anhören und -sehen wenn man die Chance hat!

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Ein Wochenende am Rhein
Geschrieben um 17:25 von Martin.


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Auf dem Bild ein Blick von Bonn aus in die Kölner Bucht, aufgenommen am Dienstag nach Ostern vom Maria-Hilf Kloster in Endenich. Im Vordergrund Bonn und am Horizont die Skyline von Bonn. Die 3-4 Pixel im Inneren des roten Eis (die Form ist als Hommage an das Osterwochenende gedacht dessen Abschluss der Nachmittag in Bonn war an dem das Bild enstand) sieht man den Kölner Dom. In Natura kann man ihn sogar erkennen aber optischen Zoom hat mein Handy leider noch nicht.

Das Wochenende davor war ich Jan und Alina in Siegburg besuchen, wo wir 3 sehr stressfreie Tage mit Spielen, Essen, Schlafen und DVD-Kucken verbracht haben, einzig unterbrochen von einem Basta-Konzert im Pantheon in Bonn (daraus erschliesst sich dann auch der Titel des Eintrags). Das Konzert war richtig klasse, wie bei den Wise Guys gefiel mir Basta vorher von CD nicht unbedingt, aber dieser Liveauftritt hat das deutlich verändert und ihm werden auf jeden Fall noch weitere Konzertbesuche folgen. Ansonsten ist noch zu erwähnen, dass ich zum ersten Mal seit langem nochmal 4 Siedlerspiele an zwei Tagen gespielt habe und zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder Scotland Yard (Siedler war besser).

Da ein Hauptziel des Wochenendes war, es stressfrei zu verbringen ist auch sonst nichts erwähnenswertes passiert - ich war Dienstag noch einen alten Schulfreund in Bonn besuchen und wir sind wegen der Aussicht auf den eben schon erwähnten Berg spaziert.

Im Sneak ist im Moment die Zeit der Fortsetzungen, und nachdem ich im letzten Eintrag schon nichts zu Basic Instinct 2 sagen wollte geht mir das jetzt mit Big Mamma’s House 2 und Final Destination 3 nicht anders (wir scheinen übrigens für beide Serien ein Abo zu haben und hoffen jetzt, dass es keine 3. resp. 4. Teile geben wird).

Demnächst gibt’s auch mal wieder besser belichtete, farbenfrohere Bilder – der Frühling scheint sich inzwischen doch entschieden zu haben noch zu kommen und führt neben Luftdruckskopfsumschwungskopfweh wenigstens auch für Sonnenschein.

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mit dem Schröderchor in Lübeck
Geschrieben um 03:40 von Martin.



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Diese Wochenende war ein Wochenende der Extreme: Wir sind Freitag von Saarbrücken nach Lübeck um am Samstag auf dem 70. Geburtstag von Silkes Vater zu singen und am Sonntag wieder zurück zu fahren. Auf beiden Strecken waren Staus, so dass wir mit allen Rasten und Staubedingten Wartezeiten statt der vom Routenplaner vorgegebenen 7h ueber 11h gebraucht haben. Aber mit Klimaanlage und 9 Leuten in einem Bus ist das dann irgendwie schon erträglich.

Was die Leute auf den Rastplätzen gedacht haben, weiß ich zwar auch nicht - wir müssen schon ein komisches Bild abgegeben haben: 9 Leute steigen aus einem Bus, gehen kurz rauchen, auf die Toilette, was trinken, stellen sich dann an den Bus, singen “Mein kleiner grdner Kaktus”, steigen ein und fahren wieder weiter.

Neben gutem und reichlichem Essen bei Silkes Eltern und der Unterbringung in einem Jugendraum der Kirchengemeinde wo wir ein (Luft-)matrazenlager aufschlugen war auch das Konzert sehr schön und danach war auch noch ein Stadtbummel durch Lübeck angesagt mit Bootstour um die Altstadt und Blick vom höchsten Kirchturm und allem was dazu gehört.

Einen schönen Ausklang fand das Wochenende mit einem Kurztrip nach Travemünde oder genauer an den Niendorfer Strand wo wir größtenteils noch kurz in die Ostsee gesprungen sind bevor es an die lange Rückfahrt ging.

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Geschäftsreise ins Paradies
Geschrieben um 03:30 von Martin.


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Ich kann immer noch nicht verstehen, warum ich kurzzeitig mit dem Gedanken gespielt habe, nicht nach Lugano zu fahren, nur weil ein paar Projekte in der Firma anstehen und ich dadurch jetzt etwas mehr Stress habe. Das Bild wird (alleine schon durch die verwendete Kamera) nicht im Ansatz dem Ort gerecht. Ich habe selten erlebt, dass ein Blick (in diesem Fall der, den ich jeden Morgen auf dem Weg vom Hotel zum Kongress auf den See hatte) so schön sein kann, das man sich einfach nur freut, das sehen zu dürfen.

Zu den Fakten: Ich war diese Woche vom 6. bis zum 11. in der Schweiz, genauer gesagt in Lugano am Luganer See, der direkt neben dem Lago Maggiore liegt und in dessen unmittelbarer Nähe auch die Urlaubsresidenz von Queen Amidala liegt (dort wo die Hochzeit am Ende von Star Wars - Episode II stattfindet). Auch wenn ich tagsüber komplett auf einem Kongress war, fand der wenigstens in Zelten in einem Park direkt am See statt und die ganze Atmosphäre hat das 9 Stunden stehen problemlos wettmachen können.

Das Blog musste leider leiden in der Zeit, deshalb schreibe ich wenigstens jetzt noch einen Eintrag nachdem ich dank den seltsamen Anschlusszeiten des Flughafenshuttles von Hahn erst nach 3 wieder nach Saarbrücken kam. Der Tag bestand zwar nach einer kurzen Abbaukoordination beim Kongress aus Shopen und diversen Kaffees in Lugano und Chiasso, einer Autofahrt mit Mietwagen gefolgt von einer halbstuendigen (und erfolglosen) Suche nach einer Tankstelle in Bergamo nur um dann festzustellen, dass der Mietwagenvertrag wohl noch im Hotel liegt und dann einem Flug samt Sonnenuntergang über den Alpen aber irgendwie bin ich jetzt doch ein wenig gerädert…

Kleiner Nachtrag: Mein Skript hat gesponnen, weswegen dieser und der letzte Eintrag erst ein paar Tage zu spät online gehen, aber freut Euch trotzdem dran :-).

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Blick auf den Hölderlinturm
Geschrieben um 16:45 von Martin.


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Ende April habe ich Gucky in Tübingen besucht und dabei auch gleich ein paar Touristenfotos geschossen, damit ich auch eine virtuelle Ansichtskarte in mein zu der Zeit noch in Planung befindliches Blog kleben zu können. Hier also eine solche: Der Hölderlinturm.

Falls die Farben des Bildes das noch nicht deutlich herüberbringen: Es war kalt, windig und hat geregnet.

Trotzdem schöne Stadt - für das Wetter kann sie ja nix und auch das Wochenende im ganzen war sehr nett.

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Die Vorlagen für die Hintergrundbilder sind größtenteils von mir oder von Leuten, die mit mir Segeln waren, die CT-Scans im Hintergrund sind von meinem Kopf und von 1997 und alle Texte sind von mir. An dieser Stelle einen großen Dank an Axel Beckert, ohne dessen Hilfe und Codebeispiele ich noch ca. 2 Jahre gebraucht hätte um durch Blosxom durchzusteigen :-).

Martin Gisch - Großherzog-Friedrich-Str. 70 - 66121 Saarbrücken

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