Da ich ewig nix gebloggt hab, geht’s auch erstmal langsam los mit
einer Video- und Linkrundschau, was mir aus dem letzten Jahr als erhaltenswerte
Webfundstücke aufgefallen sind. Die meisten werden das Meiste schon kennen,
aber so ist das im Netz: Wirklich Originell kann man eh kaum mehr sein, und
von den wenigen Momenten, wo das geklappt hat, sind hier ein paar zusammengefasst:
Zu allererst die Literal Version von Total Eclipse of the Heart. Herrlich.
So klängen Lieder, wenn sie wirklich das erzählten, was in ihren Videos passiert:
Dann einen Sketch der sehr schön die ganzen Web-Zwo-Nuller durch den Kakao zieht,
ich sag nur Wie geil ist das denn?
Und dann als Auflockerung noch ein sehr cooler ungeplanter Gruppenscherz, der sich
auf der Artikelseite eines Schweizer Taschenmessers bei Amazon ergeben hat.
Unbedingt die ersten paar Kommentarseiten durchlesen:
Wenger Schweizer Offiziersmesser
Wer zum Abschluss jetzt noch die ganzen verunglückten Skateboarder sehen will hat hier
einen rasanten Zusammenschnitt von den 50 populärsten Unfallvideos 2009 – im
Prinzip wie eine Zusammenfassung von ca. 10 Folgen Pleiten, Pech und Pannen – nur
ohne Fritz Egner:
Gerade gefunden (peinlicherweise über Spiegel Online, aber wie sehr die das Meinungsbild heutiger IT-Leute
prägen, wäre eher einen eigenen Artikel wert):
Eine Rede von William Safire, einem (kürzlich verstorbenen) Redenschreiber von Nixon, der für den
Fall, dass Armstrong und Aldrin zwar Landen aber nicht mehr starten können schonmal eine Rede
vorbereitet hatte. Wie auch der zugehörige Artikel
schreibt, ist das ein interessanter Blick in
ein Paralleluniversum, in dem Dinge anders liefen als bei uns. Darüber gibt’s noch nicht mal eine
Sliders-Folge ;-).
Wir schauen im Moment “The West Wing” schauen, eine Serie,
die einer fiktiven Präsidentschaft im Weissen Haus folgt und sich mit den Menschen beschäftigt, die
mit dem Präsidenten zusammen die Regierung am Laufen halte.
Das gleichzeitige Aufsetzen von einer positiven und einer negativen
Rede zu irgendwelchen Weltereignissen wurde dort auch schon thematisiert, aber
es ist spannend, solche nicht verwendeten Drafts auch
mal aus dem echten Leben zu sehen. Die Rede von Obama, wenn er die Wahl verloren hätte würde ich
z.B. auch gerne mal lesen. Oder die von Clinton, wenn das Impeachment anders ausgegangen wäre.
Wie die Rede jetzt unter den Mondlangungsfake-Verschẅorungstheoretikern
gesehen wird, ist auch fraglich.
Wusste Safire wirklich nichts von den Filmaufnahmen? Ist es das Dokument einer Exitstrategie, falls
Aldrin und Armstrong nicht dichtgehalten hätten? War es eine bewusste Fehlinformation um nicht zu
offenbaren, dass man den Ausgang der Mission genau im Drehbuch nachlesen hätte können? Fragen über Fragen.
Und das, wo wir gerade gestern in der Mensa darüber geredet hatten, warum man denn
mit Hubble den Beweis der Mondlandung nicht machen kann
(Antwort: Auflösung zu schlecht).
Vor ein paar Monaten hat Wil Wheaton in seinem Blog angekündigt, dass er
ein T-Shirt designt hat.
Da ich schon alle seine Bücher hatte, wollte ich sehen, was er da gemacht hat und konnte mich bei $10 für’s
T-Shirt und weiteren $5 für den Versand nicht zurückhalten.
Leider habe ich mir danach dann die Seite angeschaut, auf der er das T-Shirt präsentierte:
Shirt.woot ist eine witzige Idee, relativ billig an relativ einzigartige T-Shirts zu kommen. Jeden Tag nachts um 12
(bei uns morgens früh um 7) wird genau ein Design vorgestellt, das man dann 24h lang (oft weniger durch Ausverkauf)
bestellen kann. Dabei kann man dann für je $10 bis zu drei Stück (auch verschiedener Größen) erwerben und
zahlt als Inernational Customer noch $5 Versand drauf. Wenn man 2 Tage später denkt “Ach Mist, dass hätte ich doch
gern gewollt” geht das immer noch – der Preis ist nur auf $15 pro Shirt + $5 Versand gestiegen. Damit der Preis
gehalten werden kann sind insgesamt immer nur zwischen 20 und 30 Designs bestellbar – jeden Montag fliegen alle
raus, die nicht in der letzten Woche unter den 20 meistverkauften waren.
Die Designs selber sind sehr unterschiedlich und von festen Designern erstellt. Nur Freitags bis Sonntags dürfen
dann die Kunden selber ran: Es gibt jede Woche einen Wettbewerb zu einem festen Thema, aus dem alle, die je ein
Shirt gekauft haben per Webabstimmung die besten 3 bestimmen, die’s dann über das Wochenende zu kaufen gibt.
Wem das immer noch nicht reicht der kann alle paar Monate auch bei den Random Shirts zuschlagen, die für $6.66
verkauft werden und denen ich (mit wechselndem Erfolg) auch nie wiederstehen konnte.
Falls sich also jemand wundert, warum ich weniger und weniger Orange trage liegt das zu einem großen Teil
an eben dieser Seite, die – in enger Zusammenarbeit mit meiner Konsumsucht – meinen Kleiderschrank neu
sortiert. Die Ergebnisse dieser Kollaboration finden sich auf einer
neuen Unterseite, auf der alle meine je gekauften,
verschenkten und zufällig als Randomschirt erworbenen Einkäufe stehen.
Zwölf Tage Weihnachten sind rum. Je nach Kulturkreis auch schon seit gestern morgen, aber heute dann
auf jeden Fall. Ob jetzt die drei Könige einfach nur so lange gebraucht haben, bis sie es nach Bethlehem
geschafft hatten oder
man damals auch schon die Notwendigkeit gesehen hat, einen Punkt im Jahr zu haben wo mal (fast) alle
Leute gleichzeitig 2 Wochen am Stück frei haben ist egal – rum ist’s auf jeden Fall.
Meine Weihnachsts-/Sylvesterroutine hat auch dieses Jahr funktioniert, einiges an Ruhe zurück gebracht
und verbrauchte Akkus aufgeladen. Ein paar Tage zurück im Elternhaus, gefüllt mit Spaziergängen, großem Familienessen,
Besuchen bei Freunden im Heimatdorf machten den Anfang. Darin enthalten der alljährliche Besuch in der
früheren Stammkneipe, wo zwar jedes Jahr weniger Leute aus meinem Alter am 25.12. kommen, aber immer noch
genug, um die Tradition am Leben zu halten.
In dem Zusammenhang ein kurzer Abstecher in die Suchbegriffe mit denen ich gefunden werde: Mein Topsuchbegriff
bei dem ich zeitweise sogar auf Platz eins bei Google war (jetzt ‘nur’ noch Platz 3) ist seltsamerweise
“Rollpiano” – ja, dazu hab’ ich einen Artikel verfasst und ja, den find’
ich auch ganz gelungen, aber warum so hoch geratet? Danach die offensichtlichen “Halbwissen”“Fundiertes”
und Kombinationen davon und danach wird’s dann schnell obskur. Gefreut hat mich beim Logs checken diese Woche
ein Suchbegriff, bei dem ich zwar nicht dachte gefunden zu werden, aber leugnen auch zwecklos ist: “Schwul in Birkenfeld”.
Viel genauer kann man meine Oberstufe dann auch nicht beschreiben – schön das Google das auch so sieht.
Aber ich schweife ab :-).
Nach dem trip down memory lane in der alten Heimat ging’s mit dem Chor für entspannende 7 Tage auf
Sylvesterfreizeit und abgesehen von den bedauerlichen Krankheitsausfällen und auch denen, die Ihre Erkältung
dort erst bekamen, war’s wie immer ein beschauliches und vor allem erholendes Zusammensein mit vielen
Gesprächen über die ugandischen Schlufpwespen und alles was sonst noch dazu gehört.
Um diesen Blogeintrag zu schliessen (schliesslich kann ich nicht zwei überlange Einträge in Folge verfassen ;-)
komme ich auf die eingangs erwähnten “Twelve Days of Christmas” zurück, die auch Teil einer unserer
Diskussionsrunden waren. Hierzu möchte ich den Christmas Price Index
nachliefern, der ähnlich dem (ernstgemeinteren) Warenkorb jährlich
ermittelt, was die Geschenke des zwölften Tages zusammengenommen kosten würden. Ausserdem die mathematische
Herleitung (englisch) warum es in Summe 364 Geschenke sind,
die der Sänger im Laufe des Liedes von seiner wahren Liebe bekommt. Das die “five gold rings” kein Schmuck
sind, sondern eigentlich Vögel mit bunten Hälsen (Fasane), wussten Sie ja bestimmt.
Ohne Powerpointfähiges Bild glaubt einem ja heute keiner mehr was deshalb hier nochmal die Übersicht:
Wieviel seriöser doch ein paar erdachte Zahlen wirken, wenn sie in einem Schaubild stecken…
Damit hätte man Werbung machen müssen, dann wäre vielleicht die vermaledeite
Proposition 8 in Kalifornien nicht durchgegangen
die jetzt gleichgeschlechtlichen Ehen dort wieder die Rechtsgrundlage entzieht.
Heute geht’s um Filmmusik, bzw. eigentlich um die Komponisten derselben.
Bisher dachte ich immer Filmmusik wäre sowas wie Regisseure. Selbst
wenn man nicht jede Woche im Kino ist hat man schonmal was von Steven
Spielberg gehört und kann vielleicht auch noch ihn zu Schindlers Liste
und George Lucas zu Krieg der Sterne zuordnen. Genauso war meine
Annahme, dass man zumindest John Williams, Hans Zimmer, Howard
Shore, Thomas Newman, oder Danny Elfman schonmal gehört haben sollte.
Oder wegen mir auch Ennio Morricone wenn man mehr in die Anfänge gehen
will.
Das ist leider eine falsche Annahme. Ob es schon eine Initiative gibt,
Filmmusiker der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen (“Soundtrack
Composer’s Awareness Movement - SCAM”) weiss ich nicht, aber es wäre
an der Zeit eine zu gründen.
Man muss die einzelnen Komponisten ja nicht gleich erkennen oder ihre Filme
aufzählen und Themen nachsingen können, aber “John Williams? Nie gehört.”
ist irgendwie auch nicht richtig.
Gerade er hat mitgeprägt wie wir heute Filme wahrnehmen. Mit Star Wars
(heute Episode 4 – A New Hope) hat er Maßstäbe gesetzt und zum ersten
Mal wieder eine richtig symphonische Komposition hinter den Film gesetzt
die mit Themen für die Charactere, einer Ouvertüre und auch einer
Schlusssuite die – eigens für den Abspann komponiert – nochmal alle
Themen aufgreift mehr an eine Oper erinnert als an die damals übrigen
Soundtracks die oft nur aus einem Popstück und ein paar Streichern für die
Dramatik bestanden. Gerade der Punkt der Schlusssuites ist auch der Grund
warum ich immer den Abspann noch komplett im Kino abwarte (wenn nicht wie
bei Krabat einem die Liedauswahl fast das Filmerlebnis wieder zerstört).
Auch John Williams Meisterwerk über mittlerweile sechs Star Wars-Filme
hinweg Themen konstant zu halten und selbst die von der Story her
diskutierfähigen Episoden eins und zwei anschaubar machen (gerade als in
Episode 2 zum ersten Mal das Vader-Thema anschlägt, als Anakin seine Mutter
rächt oder auch das Thema des Binary Sunset als Anakin und Amidala in
fast der gleichen Kulisse vor dem späteren Elternhaus von Luke stehen, die
auch schon in Episode 4 vorkam).
Über Soundtracks zu bloggen und Danny Elfman nicht zu erwähnen geht nicht,
deshalb muss ich das kurz tun: Er ist der Haus- und Hofkomponist von Tim
Burton und in nahezu allen seinen Filmen präsent. Am deutlichsten hörbar
in Corpse Bride und A Nightmare Before Christmas wo er zwei komplette
Musicals schrieb die dann von Tim Burton in Stop Motion Photography
umgesetzt wurden. Einen
wunderschönen Artikel
zu Nightmare (den man gerade um diese Zeit eigentlich sehen muss), hat
John Scalzi im August verfasst wo er zwar mehr über das Gesamterlebnis als
über den Soundtrack spricht, aber egal. Er fasst den Grund des Erfolges
des Films sehr pointiert zusammen:
A pseudo-secret document for the freaks and geeks, who took to it with
love and affection, and don’t have to outgrow it, because it’s built to
appeal to the alienated of all ages
Das nicht nur ich auf die Musik achte ist mir bei Battlestar Galactica
aufgefallen (also der neuen Serie), wo der Komponist der Serie ein eigenes
Blog hat, in dem er Folge für Folge
beschreibt, wie er welche Themen neu orchestriert oder schreibt um die
Dramaturgie zu unterstützen.
Wie man merkt bin ich nicht ganz neutral bei diesem Thema :-). Wer
mitbekommt das hier in der Nähe Soundtrackkonzerte stattfanden: Bescheid
sagen! Wir waren vor ein paar Monaten auf dem Halberg und hörten die
Deutsche Radio Philharmonie mit Werken von oben schon gelobtem John
Williams spielten (ein wenig zu viel aus Harry Potter für meinen
Geschmack aber
immerhin auch Star Wars, Indiana Jones, Jurassic Park und
Schindler’s List).
Als Abschluss bevor ich noch zu jedem anderen Namen oben meine
Lieblingsstücke aufzähle und selber anfange alle kurz anzusingen hier ein
sehr cooles Stück aus Youtube wo ein Sänger sich selbst viermal aufnimmt
und so vierstimmig a cappella ein John Williams Medley mit Texten zu Star
Wars singt. Lohnt sich!
Direktlink zum Video.
Wenn Ihr die Bandbreite habt, klickt auf den Link und auf das
“High Quality”-Video. Lohnt sich der Sound Qualität wegen! Gibt auch ein
mp3 auf seiner Homepage.
Als mir ein Freund den Link (pun intended) schickte dachte ich zuerst “was ein Sch…”, aber Sekunden später
liegt man lachend vor dem Rechner. Alles was man neben Flash und einer Breitbandverbindung braucht, ist Zeit,
die 6 Episoden mit jeweils ungefähr 5 Minuten zu schauen, einen kranken Humor und ein wenig Kenntnisse vom
ersten Teil der “Legend of Zelda” von Nintendo.
Diese (teilweise durch den Writer’s Guils Strike geförderte) Art von Internet veröffentlichen Miniserien mit
vielen aber kurzen Folgen, die sich durch Werbung und einen nachgeschalteten Verkauf von DVDs mit allem möglichen
Zusatzmaterial finanzieren ist eine sehr spannende Strömung. Eine Mischung aus Stand-Up und Homevideo aber
von Profis (siehe vor allem auch The Guild und Dr. Horribles Sing-a-long-Blog in der Linkzeile oben).
Länger als Legend of Neil und von teilweise den selben Leuten ist The Guild, das über 10 ~3,5 Minuten Episoden eine Gruppe
MMORPG-Spieler begleitet und mit Felicia Day als Autorin und Haupdarstellerin das verbindende Element der hier
gelisteten drei Produktionen enthält. Sie (die auch z.B. bei Buffy schon mitspielte) hat auch eine Gastrolle in
Legend of Neil, dessen Regisseur und Autor wiederum eine Hauptrolle in The Guild spielt.
Dr. Horrible’s Sing-along-Blog wiederum besteht aus 3 15min Folgen die im Vergleich richtig lang anmuten. Auch hier
sind mit relativ wenig Budget (wenn wohl auch mehr als bei den beiden anderen Produktionen) sehr schön absurde Ideen umgesetzt
worden. Nebst Musical und Verfolgungsjagd ist alles dabei und macht Lust auf mehr. Dr. Horrible ist eine Kreation von Joss Whedon,
der mit Serenity, Firefly, Buffy oder Angel bekannt wurde und hier zeigt, dass man auch mit wenig Ressourcen
gutes Fernsehen machen kann.
Als ich letztens von The Guild erzählte, die URL nicht zur Hand hatte und auf die Frage, wo das denn sei antwortete
“Google einfach nach The Guild” dachten wir uns, dass das wohl nicht klappen würde. Beim Zusammensuchen der URLs für
den Artikel muss ich jetzt korrigieren: Es klappt doch! Sogar ohne Anführungszeichen ist’s der erste Treffer.
Es war eine gelungene Abwechslung beim Durchforsten von Amazon nach einem geeigneten
Haarschneidegerät um die neue Frisur in Zukunft selber pflegen zu können, aber ich
glaube doch noch, dass Amazon da was vertauscht hat…
Ob der Link noch klappt weiss ich nicht, aber ich würd ja fast aus Spaß mal einen bestellen.
Wenn man Herr der Ringe mag, englisch kann und Rollenspieler ist, sollte man Links in diesem
Beitrag nur klicken, wenn man gerade ein paar Stunden zur Hand hat. Ein kranker Typ hat sich die
Mühe gemacht und alle drei Herr der Ringe Filme als fiktive D&D-Kampagne umgesetzt. Die Helden
aus den Filmen stehen hier im Comic und beschweren sich über die zu ähnlich klingenden NPC Namen,
über die unnötig komplexe Hintergrundgeschichte oder machen dem Master aller Mühe, nicht auf die
von ihm ausgearbeiteten Aufgaben zu reagieren.
Hier ein kleiner Ausschnitt aus der zweiten Folge – es gibt 144 bis zu den Grauen Anfurten und
so geht’s los
Dank einem Eintrag in Wil Wheatons Blog bin ich auf zwei ausserordentliche Kollektionen aufmerksam geworden die die Library of Congress der USA ins Netz (genauergesagt in Flick’r) gestellt hat. Der eine Satz sind Farbfotos aus den Dreissigern und Vierzigern, die von der Farm Security Administration und dem Office of War Information geschossen wurden und das ländliche Leben zwischen 1939 und 1944 in Amerika und Teilen Mexikos und Puerto Ricos dokumentieren. Da man aus der Zeit fast nur Schwarzweissfotos kennt wirken die Bilder wie Ausschnitte aus einem Kostümfilm der in der Zeit spielt. Der andere Satz sind Schwarzweissbilder die zwischen 1910 und 1912 für die Nachrichten geschossen wurden.
Die Bilder in Verbindung mit ihren Titeln und der Möglichkeit auch hochauflösende Dateien direkt von der Seite der LOC zu bekommen sind eine wahre Fundgrube. Die Bilder, die hier unten stehen heissen von links nach rechts
“Herr wirf Hirn vom Himmel” sagte einer der Commodore IT-Supportler immer wenn er von seinen Touren von den Läden zurückkam über deren fehlendes technisches Sachverständnis. Das möchte man auch rufen, wenn man hört, dass in Amerika jemand zu 60000 Dollar verklagt wurde, weil er host -l aufrief und die Ergebnisse veröffentlichte… Das ganze Desaster gibt’s hier bei Heise aber die spannenste Stelle gleich als Zitat – schöner hätt’ man’s auch nicht erfinden können:
Das Gericht stellte fest, dass Ritz dabei seine “Identität hinter Proxies verbarg, ein UNIX-Betriebssystem verwendete und neben anderen Methoden Shell Accounts einsetzte. Außerdem gab er sich als Mail-Server aus.” Die auf diese Weise gewonnenen Informationen machte Ritz publik. Diese Information, stellte das Gericht fest, sei nicht öffentlich verfügbar gewesen. Damit habe Ritz die Datensicherheit von Sierra gefährdet, Ritz sei also als Hacker einzustufen, schließlich sei der Befehl “host -l” dem normalen Anwender nicht bekannt.
Die Vorlagen für die Hintergrundbilder sind größtenteils von mir oder von Leuten, die mit mir Segeln waren, die CT-Scans im Hintergrund sind von meinem Kopf und von 1997 und alle Texte sind von mir. An dieser Stelle einen großen Dank an Axel Beckert, ohne dessen Hilfe und Codebeispiele ich noch ca. 2 Jahre gebraucht hätte um durch Blosxom durchzusteigen :-).
Martin Gisch - Großherzog-Friedrich-Str. 70 - 66121 Saarbrücken